
„WWF-Bodenreport“ ortet „klares Versagen“
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Ein „klares Versagen der Bodenpolitik“ lautet kurz zusammengefasst das Resümee des „WWF-Bodenreports 2026“, für den die österreichischen Bundesländer und ihre Bemühungen im Bodenschutz analysiert worden sind. Salzburg schnitt dabei mit Note 3,1 auf der fünfstufigen Bewertungsskala noch am besten ab, bekam aber trotzdem nur die Einstufung „lückenhaft“. Kärnten und Oberösterreich landeten hingegen auf den hinteren Rängen und bekamen das insgesamt fünfmal vergebene „kritisch“.
Die Note „vorbildlich“ oder „solide“ wurde in keinem Fall vergeben, ein „lückenhaft“ und somit einen „Dreier“ konnten zumindest noch Niederösterreich, die Steiermark („gute Ziele, große Umsetzungslücken“) und das Burgenland ergattern. Kein einziges Bundesland habe aber ein verbindliches, in Zahlen festgelegtes Ziel zur Senkung des Bodenverbrauchs. Der WWF ortete in seinem Fazit daher ein „strukturelles Problem“ der Raumplanung, hieß es am Mittwoch anlässlich der Publikation des Reports. „Unsere Analyse zeigt ein klares Versagen der Bodenpolitik. Wertvolle Böden werden trotz Hitzerekorden weiter verbaut und versiegelt, während wirksame Grenzen weitestgehend fehlen“, hielt WWF-Bodenschutzsprecher Simon Pories fest.