Auf der Brünner Straße in Floridsdorf brauchen Autofahrer derzeit starke Nerven. Gleisarbeiten sorgten Dienstagfrüh, am 18. August, laut Öamtc in den Bereichen Trillergasse und Shuttleworthstraße/Lundenburger Gasse für lange Staus. Die Verzögerungen betrugen demnach bis zu 45 Minuten, wir berichteten.

Stau bis zur Nordbrücke

Grund für das Verkehrschaos waren mehrere gesperrte Fahr- und Abbiegerelationen. Die Auswirkungen waren enorm: Die Kolonnen reichten zeitweise von der Kreuzung Brünner Straße/Lundenburger Gasse bis auf die Nordbrücke zurück. Auch auf der Brünner Straße selbst ging zwischen Katsushikastraße und Carabelligasse nichts mehr weiter.

„Heute“ auf Google als bevorzugte&nbspQuelle festlegenHinzufügen„Nicht zumutbar“

„Bis zu 45 Minuten zusätzliche Fahrzeit auf der Brünner Straße sind für die Floridsdorfer nicht zumutbar“, kritisiert nun FPÖ-Gemeinderat Thomas Kreutzinger. Besonders stößt er sich daran, dass sogar die Polizei eingreifen und den Verkehr regeln musste. „Wenn bei einer Baustelle an einem derart wichtigen Verkehrsknotenpunkt schließlich sogar die Polizei eingreifen und den Verkehr regeln muss, dann zeigt das, dass bei der Verkehrsplanung dringend nachgebessert werden muss“, so Kreutzinger.

Kritik an Baustellen-Management

Er fordert eine moderne und flexible Verkehrssteuerung. „Intelligente Ampelsysteme und flexibel gesteuerte Fahrstreifen könnten gerade bei Baustellen dafür sorgen, dass der Verkehr besser fließt und solche Staus vermieden werden.“

„Großräumig umfahren“

Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Bis Ende August sollten Autofahrer den betroffenen Bereich laut Öamtc nach Möglichkeit großräumig meiden. Als Alternativen gelten etwa die Jedlersdorfer Straße bis zur Gerasdorfer Straße oder die Route über Brünner Straße, Frauenstiftgasse und Jedlersdorfer Straße.

„Funktionierender Verkehr statt Radwege“

Wer von der Nordbrücke kommt, kann außerdem die Abfahrt Donaufeld nehmen und so auf die Brünner Straße gelangen. Kreutzinger nimmt unterdessen Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) ins Visier. „Statt immer neue Radwege zu bauen, sollte endlich dafür gesorgt werden, dass der Verkehr in Wien funktioniert“, fordert der FPÖ-Politiker. Die Menschen bräuchten seiner Ansicht nach „keine ideologische Verkehrspolitik, sondern vernünftige und praxistaugliche Lösungen“.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.08.2026, 10:49