Die Constantin Film hat das 20-Millionen-Euro-Projekt „Die Päpstin“ nur zwei Monate vor Drehstart gestoppt. Offiziell begründet das Unternehmen die Entscheidung mit dem Ausstieg eines internationalen Finanzierungspartners.

Hinter der Absage stehen jedoch auch strukturelle Finanzierungsprobleme. Die Muttergesellschaft Highlight Communications kämpft mit hohen Schulden und hat ihre 12,7 Millionen Constantin-Aktien als Sicherheit bei Banken hinterlegt.

Die Entwicklung gilt in der Branche als Warnsignal für den deutschen Filmstandort. Selbst die bislang als finanzstark geltende Constantin gerät unter Druck, während Fördermittel knapp werden und die Finanzierung von Produktionen schwieriger wird.