
Südkoreas Außenminister Cho Hyun (Archivbild)
Foto:
APA/AFP/Reuters/dpa
Südkoreas Außenminister Cho Hyun bezeichnet die von Präsident Donald Trump veranlassten Einschränkungen gemeinsamer Militärmanöver öffentlich als Druckmittel der USA. Trump hatte eine geringere Beteiligung an einem jährlichen Militärmanöver mit dem Verbündeten angekündigt. Am Mittwoch teilten beide Länder mit, dass die Übungen in diesem Jahr von elf auf fünf Tage verkürzt werden.
Südkoreas Außenminister Cho sagte am Mittwoch, Trumps Vorgehen scheine zumindest teilweise darauf abzuzielen, Druck auf die Regierung in Seoul auszuüben. So solle Südkorea zur Unterstützung der USA im Iran-Krieg gebracht und zur Eile bei Investitionsvorhaben in den USA gedrängt werden. Das Manöver hat am Montag begonnen und sollte ursprünglich bis zum 27. August dauern. Nun soll es bereits am 21. August beendet werden.