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David Garrett: das sexy Genie an der Geige sorgte in Mörbisch für „ausverkauftes Haus“. 6000 Menschen kamen, um dem Musiker zu lauschen.

Foto:
Nina Mayer

Mittwochabend. Die Seebühne Mörbisch ist ausverkauft. 6000 Menschen warten. Dann erscheint David Garrett. Lange blonde Haare, schwarzes Outfit, die Geige in der Hand, auf den Lippen dieses unverschämt lässige Lächeln. Ein kurzer Blick ins Publikum, der erste Griff zu seinem Instrument und allen war klar: Hier wird heute Abend nicht einfach Geige gespielt. Hier wird gerockt.

Und zwar mit einer Kraft, die selbst jene überrascht haben dürfte, die geglaubt hatten, schon zu wissen, was ein Konzert mit David Garrett bedeutet. Seine Geige kreischt, sie flüstert, donnert, schmeichelt und jagt durch die Nacht. Der Geigenbogen wird zum Rockinstrument, die klassische Virtuosität trifft auf Popbeats und Gitarrenriffs. Und Garrett selbst? Er bewegt sich über die Bühne, als wäre das Instrument eine Verlängerung seines Körpers.