
Tim Rantzau
Tim ist seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Nintendo-Fan und hat seine Begeisterung für Spiele mit einem Studium in Game Design vertieft. Beruflich arbeitet er an der Konzeption von Videospielen und kennt dadurch die Branche nicht nur von außen, sondern auch von innen. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch dem Spiele-Journalismus, in dem er Trends einordnet, Hintergründe erklärt und mit viel Erfahrung über neue Entwicklungen berichtet.
Xbox und IKEA sind auf den ersten Blick zwei Unternehmen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Das eine steht für Konsolen und Videospiele, das andere für Möbel und Einrichtung. Trotzdem arbeiten beide offenbar an einem gemeinsamen Projekt.
Die Kooperation soll sich rund um das Thema Gaming und Einrichtung drehen. Für Spieler könnte daraus eine ziemlich interessante Kombination entstehen.
Gaming soll besser ins Zuhause passen
IKEA beschäftigt sich schon länger mit Gaming-Möbeln. Schreibtische, Stühle, Regale und weiteres Zubehör gehören inzwischen ganz selbstverständlich zum Sortiment des Möbelriesen. Die Zusammenarbeit mit Xbox könnte nun dafür sorgen, dass diese Produkte noch stärker auf Konsolenspieler zugeschnitten werden.
Dabei geht es nicht nur darum, irgendwo eine Xbox auf einen Schreibtisch zu stellen. Moderne Gaming-Setups müssen schließlich immer mehr Geräte, Controller, Headsets und Kabel unterbringen – und sollen gleichzeitig möglichst ordentlich aussehen.
Genau hier könnte IKEA seine Stärke ausspielen.
Xbox bringt die Gaming-Marke mit
Für Microsoft ist die Zusammenarbeit ebenfalls interessant. Xbox versucht schon seit einiger Zeit, seine Marke nicht mehr ausschließlich über die klassische Konsole zu definieren. Mit Xbox Game Pass, Cloud Gaming und Spielen auf verschiedenen Plattformen ist das Xbox-Ökosystem inzwischen deutlich größer geworden.
Eine Kooperation mit IKEA passt deshalb durchaus in diese Entwicklung. Gaming soll nicht nur vor dem Fernseher stattfinden, sondern immer stärker Teil des alltäglichen Zuhauses werden.
Was genau kommt?
Noch ist allerdings nicht jedes Detail bekannt. Die Kooperation bedeutet nicht automatisch, dass sofort eine komplett neue Xbox-Konsole oder ein spektakuläres Möbelstück erscheint. Vielmehr dürfte es zunächst um Produkte und Lösungen gehen, die Gaming besser in Wohn- und Arbeitsbereiche integrieren.
Für Spieler könnte das trotzdem spannend werden. Gerade wer wenig Platz hat, kennt das Problem: Ein Gaming-Setup soll möglichst funktional sein, darf aber nicht gleich das halbe Zimmer einnehmen. IKEA könnte hier mit modularen Lösungen punkten, während Xbox das passende Gaming-Know-how und die Marke beisteuert.
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