Rauch (Grüne) hatte Ende Juli 2024 erklärt, dass es bereits seit 2023 einen Entwurf für eine Novelle des Epidemiegesetzes gebe. Damit sollten etwa Lehren aus der Corona-Pandemie gezogen werden, hieß es. Es fehle aber noch die Einigung mit den anderen zuständigen Ressorts und Ländern. Der Ball wanderte somit zur jetzigen Dreierkoalition von ÖVP, SPÖ und NEOS.
„Die Ereignisse in Linz zeigen erneut, warum Österreich ein modernes Epidemiegesetz mit zeitgemäßer Überwachung von Krankheitsausbrüchen, besserem Datenaustausch und klaren Abläufen braucht“, sagte der Nationalratsabgeordnete Schallmeiner. Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) habe bereits im März 2025 erklärt, dass eine Novelle für das Epidemiegesetz „bald“ in Begutachtung gehen solle. Rund 17 Monate später fehle dieser Entwurf weiterhin.