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Fagersta (Schweden) – Großeinsatz an schwedischer Schule kurz nach den Sommerferien! Nach Angaben der Behörden stürmte ein mit einem Schwert bewaffneter Mann ein Gymnasium und verletzte mindestens drei Menschen. Der mutmaßliche Angreifer wurde inzwischen festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam.
Die Attacke ereignete sich an der Brinell-Schule mit fast 500 Schülern in der schwedischen Kleinstadt Fagersta (13.000 Einwohner). Kurz nach 14 Uhr ging bei den Behörden der Alarm ein.

Die Brinell-Schule im schwedischen Fagersta (Archivfoto)
Foto: Gemeinde Fagersta
Spezialkräfte riegelten das Schulgelände weiträumig ab, während Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort waren. Die Schüler und Lehrkräfte der betroffenen Schule sowie von sieben weiteren Einrichtungen mussten in ihren Gebäuden ausharren.

Die Rettungskräfte in der Nähe der Schule. Mehrere Personen wurden schwer verletzt
Foto: Fredrik Sandberg/TT News Agency via AP/dpa
Polizei schießt auf mutmaßlichen Angreifer
Wie die Zeitung „Aftonbladet“ berichtet, sollen die Einsatzkräfte den mutmaßlichen Täter in der Nähe der Schule gestoppt haben. Es soll sich um einen 18-jährigen ehemaligen Schüler handeln. Demnach wurde der Mann angeschossen und am Bein verletzt. Bis zum frühen Abend blieb unklar, wie viele Menschen insgesamt verletzt wurden und wie schwer ihre Verletzungen sind. Nach Berichten schwedischer Medien seien mindestens zwei Schwerverletzte in ein Krankenhaus gebracht worden. Eine weitere verletzte Person sei auf dem Weg ins Krankenhaus, der Grad ihrer Verletzungen sei noch unklar.

Das Schulgelände wurde nach der Tat weiträumig abgeriegelt
Foto: Philip O’Connor/REUTERS
Für die Schüler wurde das Warten zur Nervenprobe. Stundenlang saßen sie in der Schule fest, während Polizei und Rettungskräfte das Areal absicherten. Erst als die Gefahr gebannt war, durften die unverletzten Jugendlichen zurück zu ihren Eltern.
Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Nach Informationen von „Aftonbladet“ berief die Gemeinde unmittelbar nach der Tat eine Krisensitzung ein. Während die Ermittler die Hintergründe ermitteln, kümmern sich speziell geschulte Krisenhelfer um die Betroffenen und ihre Familien.