Karner sieht Chancen für abgeschlossene Vereinbarungen noch in 2026

Karner sieht Chancen für abgeschlossene Vereinbarungen noch in 2026

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APA/AFP

Österreich, Deutschland, Dänemark, Griechenland und die Niederlande verhandeln deutschen Medien zufolge mit Ruanda über die Einrichtung von Abschiebezentren für abgelehnte Asylsuchende. Wie das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ und das ARD-TV-Programm „Report Mainz“ am Freitag berichteten, soll eine Delegation europäischer Länder in der kommenden Woche nach Ruanda reisen, um über sogenannte Return Hubs in dem afrikanischen Land zu beraten.

Die Reise geht den Berichten zufolge auf eine Gruppe von Staaten zurück, die sich selbst „die Umsetzer“ nennen. Dieser gehören Deutschland, Dänemark, Griechenland, die Niederlande und Österreich an. Die Gruppe prüft, in welche Länder außerhalb Europas Menschen gebracht werden könnten, deren Asylanträge in Europa abgelehnt wurden, und habe sich zum Ziel gesetzt, bis Ende des Jahres einen Partner zu finden, wie Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) kürzlich bekannt gab. Auch Italien habe in den vergangenen Wochen Interesse an einem entsprechenden Deal mit Ruanda bekundet, heißt es in dem Bericht.