Ausgangslage Der öffentliche Raum im Neutorviertel in Graz ist derzeit in Hinblick auf Aufenthaltsqualität, Begrünung und klimawirksame Gestaltung verbesserungsbedürftig. Ziel des Projekts ist eine Umgestaltung des „Neutorviertels“ zur Verbesserung von verkehrlichen, stadtplanerischen, freiraumplanerischen und stadtökologischen Aspekten. Das Projektgebiet ist durch folgende Abschnitte definiert: -Grüne Meile Kaiserfeldgasse (zw. Herrengasse und Neutorgasse) -Schmiedgasse Mitte (Kaiserfeldgasse bis Joanneumring) ostseitig und -Raubergasse Süd (Kaiserfeldgasse bis Joanneumring)

Geplante Maßnahmen Ziel des gegenständlichen Projekts ist die bauliche Umgestaltung der Kaiserfeldgasse, um der bereits verordneten Begegnungszone (inkl. entsprechender Aufenthaltsbereiche, zahlreiche Querungsmöglichkeiten, etc.) zu entsprechen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Weiters werden auch die Straßenzüge Raubergasse und Schmiedgasse (Ostseite) umgestaltet um auch hier den Anteil an Grünflächen zu erhöhen. Folgende Maßnahmen sollen umgesetzt werden: -Abbruch der bestehenden Oberflächen -Sanierung/Optimierung von Baumstandorten durch Entsiegelung -Um- und Neuverlegung von Einbauten -Neuerrichtung der Straße über den gesamten Querschnitt inkl. der Entwässerungsmaßnahmen -Oberflächengestaltung und Schaffung von Aufenthaltsräumen -Durchführung von Baum- und Staudenpflanzungen -Umsetzung der verordneten StVO-Maßnahmen Aufgabe Ökologische Bauaufsicht Für die Begleitung der Bauarbeiten ist für die Sicherstellung der Qualität bei den Grünraummaßnahmen eine Fach-ÖBA auf dem Gebiet des Landschaftsbaus zu bestellen. Diese Fach-ÖBA wird auch dazu beauftragt, die behördlich vorgeschriebene Bauaufsicht für die Grabungen im Wurzel-, Kronenbereich der Bestandsbäume durchzuführen.

Die Leistungen für die Durchführung der Ökologischen Bauaufsicht beim Projekt Grüne Meile Kaiserfeldgasse sollen an den Billigstbieter des Vergabeverfahrens „DI Waltraud Körndl“ mit einer Auftragssumme von 54.762,40 Euro netto bzw. 65.714,88 Euro brutto vergeben werden.

Der Antrag wurde mehrheitlich gegen die Stimmen der ÖVP angenommen.