Horst Lichter kennt man mit rheinischem Zungenschlag und Schnauzbart. Genau daran störte sich vor vielen Jahren jedoch angeblich RTL, wie Lichter sich erinnert.
Horst Lichter (64) hat einst eine Absage von RTL kassiert. Bevor das ZDF ihn verpflichtete, wurde er zu einem Casting für eine Kochshow im Frühstücksfernsehen des Kölner Privatsenders eingeladen. Das erzählte der heutige „Bares für Rares“-Star bei „Inas Nacht“. Lichter berichtete in der Late-Night-Show von positivem Feedback seitens RTL: „Alles war schön. Nach zwei Wochen krieg‘ ich die Einladung, ich soll wiederkommen.“
Auch bei einem weiteren Termin gab es nichts als Lob. Er sei „der Beste“ gewesen, wurde ihm seiner Erzählung nach gesagt. Doch er würde den Job nur bekommen, wenn er eine Rhetorikschule besuche. Offenbar war sein rheinischer Dialekt nicht erwünscht. „Mit dem Dialekt, das geht nicht“, lautete die Begründung Lichter zufolge. Zudem müsse sein Schnurrbart weg, er sei nicht zeitgemäß.
Horst Lichter entschied sich gegen den Job
Lichter dachte jedoch nicht daran, sich für den Job zu verändern, und ging. Als er das sagte, habe man ihn gewarnt: „Tja, Herr Lichter, schade. Dann werden Sie halt so Regionalliga bleiben. Aber dann sind Sie nichts für die Bundesliga im Fernsehen.“
Das bewahrheitete sich nicht. Lichter war ab 2006 in der Kochsendung „Lafer! Lichter! Lecker!“ mit Johann Lafer (68) zu sehen. 2017 wurde die Show abgesetzt. Damit endete die ZDF-Karriere für Lichter jedoch nicht. Bereits seit 2013 moderiert er die Trödelshow „Bares für Rares„, die inzwischen seit mehr als 2.000 Folgen läuft.
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Dabei stand die Karriere des heute 64-Jährigen ausgerechnet kurz vor dem Start der Trödelshow beinahe vor dem Aus. Das verriet er im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger (52). Nachdem seine Mutter an Krebs erkrankt war, zog sich Lichter von fünf Verpflichtungen zurück. „Das ist jetzt gut, ich kündige alles!“, sagte er sich damals. Nur den Piloten für „Bares für Rares“ ließ er in seinem Terminkalender. (paf/spot)
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