CAPE CANAVERAL SPACE FORCE STATION, FLORIDA / LONDON (IT BOLTWISE) – SpaceX treibt die Debatte um die Zukunft kommerzieller Starts an, nachdem Kunden nach 2028 nur noch eingeschränkt planen können. Gleichzeitig liefern neue Lunar-Reconnaissance-Orbiter-Bilder eine konkrete Folge: Einschlagnarben von einem Falcon-9-Raketenkörper auf dem Mond. In der Startlandschaft sorgen parallell auch Rückschläge bei Kleinsystemen in Taiwan und bei Innospace in Brasilien für Gesprächsstoff. Abgerundet wird die Ausgabe durch die Neuordnung bei ULA und eine anstehende Chang’e-7-Mission zum Mond-Südpol.
Falcon-9-Aus bis 2028, neue Mondbilder und Raketen-News: Rocket Report (Foto: IT BOLTWISE)
🧠 KI & Robotik auf Google News abonnieren
Die aktuelle Ausgabe des „Rocket Report“ zeigt vor allem eines: Der Startmarkt wird 2025/26 nicht nur durch neue Trägertechnik, sondern auch durch Planbarkeit unter Druck gesetzt. Im Fokus steht dabei die Frage, ob der „Arbeitspferd“-Träger Falcon 9 als verlässlicher Taktgeber für Satellitenbetreiber bald ausfällt. Hintergrund ist eine strategische Verschiebung bei SpaceX hin zu Starship, das zwar weiterhin in der Erprobung steckt, aber schon jetzt als langfristige Plattform für höhere Kapazitäten und Wiederverwendung gedacht ist. Dass Kunden bei der eigenen Roadmap nicht mehr sicher auf das bekannte Produkt Falcon 9 setzen können, macht die Nachricht aus Kundensicht so heikel: Selbst wenn einzelne Missionen später noch möglich bleiben, wird der Zeitraum für „normale“ Buchungen spürbar enger.
Technisch und operativ ist die Entwicklung dennoch konsequent, weil SpaceX die Wettbewerbsvorteile aus Wiederverwendung und hohen Startfrequenzen gezielt in Kosten- und Lieferfähigkeit übersetzt. In der Berichterstattung wird außerdem konkret darauf hingewiesen, dass sich die Falcon-9-Nachfrage bei Kunden nach 2028 „schwierig“ gestalten kann, während ein begrenzter Fortbetrieb für ausgewählte, staatlich finanzierte Missionen im Raum steht. Das ist mehr als ein Business-Problem: Startvertrag, Payload-Integration und Testfenster hängen an festen Startfenstern, und ohne zuverlässige Slot-Verfügbarkeit steigen Projektrisiken im Engineering- und Program Management. Gleichzeitig zeigt das Unternehmen aber auch, wie stark es an Inspektionsdaten gewinnt: Beim jüngsten Starship-Testflug blieb das System nach der Landung im Indischen Ozean unerwartet intakt, und SpaceX konnte nach einem improvisierten Bergungsplan die Triebwerke wieder sichern. Für die Iteration an Hitzeschutz und den nächsten Schritten Richtung „full and rapid reusability“ sind solche Rückführungen von Hardware Gold wert.
Parallel dazu liefern neue Daten aus dem NASA-Umfeld eine sehr greifbare Nebenwirkung der Träger-Nutzung. Neue Bilder des Lunar Reconnaissance Orbiter dokumentieren den Einschlag eines ausgebrannten Falcon-9-Oberstufen-Rumpfs: Am Mond, nahe dem Einstein Crater, ist eine frische Impact-Signatur erkennbar. Der Report nennt dabei eine neue Kratergröße von rund 60 Fuß im Durchmesser und weniger als 10 Fuß Tiefe sowie die Einordnung, dass der Raketenabschnitt tief im Weltraum verblieben war, nachdem er 2025 eine kommerzielle Mondlandemission gestartet hatte. Für Wissenschaftler ist das nicht nur „Weltraum-Schrott“: Der Einschlag legt Material frei, das dem Weltraumwetter durch Sonnenwind, kosmische Strahlung und Mikrometeoriten über Zeit weitgehend entzogen war. Gleichzeitig können erdgebundene Asteroiden-Tracker aus der Treffergenauigkeit für Impact-Prognosen lernen – laut NASA in der Größenordnung von etwa 0,6 Meilen.
Auch die Nachrichten aus Asien und Südamerika machen deutlich, wie viel sich hinter den Kulissen für den Betrieb von Startportfolios verbirgt. In Taiwan soll ein Prototyp eines zukünftigen Satellitenstartsystems kurz nach dem Start die Bahn verloren haben; ein „trajectory anomaly“ löste laut der Meldung die Selbstzerstörung aus. Verletzungen und Sachschäden werden dabei ausgeschlossen, außerdem fällt der Debris in eine geplante Sicherheitszone nahe der südlichen Spitze der Insel. Für die Einordnung ist wichtig: Der Test wird als Schritt in Richtung eines militärischen, feststoffbasierten Launcher-Programms beschrieben, während die zivile Taiwan Space Agency parallel an einem flüssig betriebenen System für Orbitalmissionen bis Anfang der 2030er arbeitet. Noch unmittelbarer ist der Sicherheits- und Entwicklungsdruck bei Innospace: Ein suborbitaler Flug ging in Brasilien schief, und die Flugabbruchfunktion wurde aktiviert, nachdem das System von der geplanten Bahn abwich. Das Unternehmen betont gleichzeitig, dass im Test wertvolle Flugdaten u. a. für Startpad, Antrieb sowie GNC (Guidance, Navigation and Control) gesammelt werden konnten.
In Europa und den USA verschiebt sich derweil die organisatorische Steuerung. United Launch Alliance, das 50-50-Joint-Venture aus Boeing und Lockheed Martin, hat Chief Operating Officer Mark Peller zum Präsidenten und CEO befördert; er folgt damit auf Tory Bruno, der das Unternehmen im Dezember verlassen hat, um nationale Sicherheitsprogramme bei Blue Origin aufzubauen und zu managen. Für Peller ist das Umfeld anspruchsvoll, weil ULA zuletzt seinen Status als bevorzugter Startanbieter der US-Regierung verloren hatte, nachdem Vulcan wegen eines Anomaliefalls bei feststoffbasierten Boostern ausgesetzt wurde. Die Meldung beschreibt, dass Vulcan zwar beim Februar-Flug die Nutzlast noch ins Ziel brachte, die Anomalie aber gleich im zweiten Fall innerhalb kurzer Zeit auftrat. Damit hängt die weitere Flugplanung nicht nur an der Verfügbarkeit von Trägern, sondern an der Geschwindigkeit, mit der ingenieurtechnische Anpassungen am Booster-Düsensystem abgeschlossen und qualifiziert werden.
Währenddessen bleibt der Mond für mehrere Akteure ein strategisches Ziel. China plant bereits am kommenden Sonntag den Start der Chang’e-7-Mission mit einer Long March 5 vom Küstenhafen Wenchang, inklusive Orbiter, Lander, Rover und eines Mini-Hoppers. Besonders hervorgehoben wird das Landefenster nahe dem Shackleton Crater am Mond-Südpol, weil die hohen Kraterränder dauerhaft beschattete „cold traps“ bilden könnten, in denen über Milliarden Jahre Wasser-Eis und weitere Rohstoffe akkumuliert worden sein sollen. Genau diese geografische Wahl macht die Mission für künftige Exploration so attraktiv: Für langfristige Ansätze zur Nutzung lokaler Ressourcen sind nur wenige Quadratmeilen am Südpol besonders entscheidend. In derselben Ausgabe wird außerdem noch eine weitere Raumfahrtspur verfolgt: Die Erholung eines orbitalfähigen Booster-Systems durch China (Zhuque-3) und damit die Rückkehr eines ersten Stufen-Boosters auf Ziel-Landung im Zielgebiet in der Wüste werden als Zeichen wachsenden Launch-Know-hows gewertet, auch wenn die Gesamtfrequenz bisher nicht an die Tempo-Philosophie von SpaceX heranreicht.
Auch das geopolitische Umfeld wirkt direkt auf die Raumfahrt–Industrie, etwa über Infrastruktur und Komponentenketten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyy bestätigte, dass sein Land das „Progress Rocket Space Center“ in der Samara-Region in Russland mit bodengestützten Marschflugkörpern angegriffen habe. In seinem Post heißt es wörtlich: „In Russia’s Samara region, one of the key enterprises within Roscosmos – the Progress Center, which was involved, among other things, in electronics production – was hit, “ sowie: „Flamingo missiles were used. A good achievement.“ Für die technische Bedeutung ist entscheidend, dass das Progress Center unter anderem die Soyuz-Varianten zusammenbaut und laut Report auch militärische Satelliten herstellt. Damit verschiebt sich der Blick von einzelnen Raketenstarts hin zu Produktions- und Integrationskapazitäten – also genau den Bausteinen, die für eine verlässliche Versorgung mit Orbit-Service in jeder Konstellation entscheidend bleiben.
💳 Amazon-Kreditkarte mit 2.000 Euro Limit bestellen!
🔥 Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!
🎉 Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!
【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g.
Bestseller Nr. 1 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Bestseller Nr. 2 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Bestseller Nr. 3 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Bestseller Nr. 4 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
Bestseller Nr. 5 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»
![]()
Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen: „Falcon-9-Aus bis 2028, neue Mondbilder und Raketen-News: Rocket Report“.




