Nach langem hin und her hat Said El Mala seinen Vertrag beim 1. FC Köln verlängert. Seine Unterschrift rang dem Effzeh offenbar auch einige Zugeständnisse ab.
So berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger, dass fünf Prozent einer in der Zukunft gezahlten Ablösesumme direkt an die Eltern des 19-Jährigen gehen sollen. Weitere 500.000 Euro sind zudem jährlich als Unterschriftsprämie fällig.
Eine festgeschriebene Ausstiegsklausel gibt es wiederum auch im neuen Kontrakt El Malas offenbar nicht. Für den Effzeh heißt das, dass eine Ablösesumme auch künftig mit interessierten Vereinen frei ausgehandelt werden kann.
Am vergangenen Donnerstag hatte der Offensivspieler offiziell bekanntgegeben, sein ursprünglich noch bis 2030 laufendes Arbeitspapier in der Domstadt vorzeitig um ein weiteres Jahr bis 2031 verlängert zu haben. Damit beendete er die wochenlangen Wechselspekulationen um seine Person.
Vor allem der BVB hatte sich in der laufenden Transfer-Periode intensiv um El Mala bemüht und wollte ihn sogar zu seiner Rekord-Verpflichtung machen. Etwas mehr als 50 Millionen Euro sollen die Dortmunder für die Dienste des 19-jährigen geboten haben, Köln lehnte die Offerte jedoch ab.
Unmittelbar danach biss sich auch Leipzig, das El Mala gerne als Nachfolger von Yan Diomande unter Vertrag genommen hätte, die Zähne am Effzeh aus. RB bot dabei sogar etwas mehr als der BVB, dennoch blieb es beim Veto der Kölner.
Getty ImagesWie viel Geld wird Said El Mala künftig verdienen?
Durch seine Unterschrift soll El Mala künftig auch deutlich mehr verdienen. Dem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers zufolge verdoppelt sich das Jahresgehalt des Offensivspielers von bislang 1,2 Millionen Euro auf mehr als 2,4 Millionen Euro.
Auch sein Bruder Malek, der bisher für die zweite Mannschaft auflief, profitierte wohl von der Vertragsverlängerung. Dessen Vertrag soll im Zuge der Einigung ebenfalls vorzeitig bis 2031 verlängert worden sein – damit sind die El Malas nach wie vor nur im Doppelpack zu haben.