Der Sieger des Red Bulls
Salute 2026 in Zell am See heißt EHC Biel. Die Schweizer setzten
sich im Finale gegen den EC Red Bull Salzburg deutlich mit 6:2
durch und gewinnen das Turnier gleich bei ihrer ersten
Teilnahme.


Nach einer Bieler 4:0-Führung im
ersten Abschnitt verkürzten die Red Bulls im zweiten Drittel auf
2:4. Im Schlussabschnitt legten die Schweizer aber wieder einen
4-Tore-Vorsprung vor und waren damit auch der hoch verdiente
Sieger. München holte sich zuvor den dritten Platz nach einem
3:2-Erfolg gegen den HC Dynamo Pardubice.

Spielverlauf

Die Red Bulls erlebten einen ganz
bitteren Start. Nach vier Minuten führten die Schweizer schon mit
2:0, Lias Andersson traf nach Rebound (2.) und Dominic Zwerger mit
viel Gefühl aus spitzem Winkel (4.). Salzburg ging das Tempo mit
und zeigte gute Torannäherungen, die aber zumeist in der eng
stehenden Bieler Verteidigung hängenblieben. Biel spielte effizient
und traf im ersten Durchgang noch zweimal. Mark Sever nach einer
schönen Kombination per Direktabnahme (15.) und beim Schuss im
Powerplay von Gaetan Haas sprang die Scheibe unglücklich von
Torhüter David Kickert ins Netz (18.). 0:4 nach 20 Minuten.

Aber Salzburg bäumte sich auf.
Innerhalb von zwei Minuten kamen die Red Bulls auf 2:4 heran.
Benjamin Nissner traf bei 5:3-Powerplay (23.), kurz darauf Jayden
Lee im einfachen Powerplay (24.). Damit steigerten sich die Red
Bulls besser ins Spiel rein, auch wenn Biel den Druck hochhielt und
weiterhin mehr offensive Spielanteile hatte. Die Red Bulls kämpften
bissig und kamen in Abständen zu guten Abschlüssen, die aber alle
beim groß gewachsenen Bieler Goalie Viktor Östlund endeten. 2:4
nach 40 Minuten.

Im Schlussabschnitt legten beide
Teams gefühlt noch einen Zahn zu, es ging auf und ab. Die Schüsse
aufs Bieler Tor mussten sich aber hart erarbeitet werden, es kaum
ein Durchkommen. In der 47. Minute traf Yanick Stampfli per
Rückhand aus kurzer Distanz zum 5:3 für Biel und dämpfte damit die
Salzburger Hoffnungen. Die zwei Minuten später endgültig zunichte
gemacht wurden, als Toni Rajala nach einer Bilderbuch-Kombination
zum 6:2 erhöhte. Die Red Bulls machten weiter und zeigten
Kampfgeist bis zum Schluss, konnten am Spielstand aber nichts mehr
ändern und beendeten das Turnier schließlich auf dem zweiten
Platz.

Statement Alan Letang

„Die Schweizer haben ihre Chancen
eiskalt genutzt, das war einer der größten Unterschiede. Ich fand
gut, wie wir im zweiten Abschnitt reagiert und uns ins Spiel
zurückgearbeitet haben. Wir wollten gegen diese Teams spielen, die
uns herausfordern und zwingen, unsere Komfortzone zu verlassen. Die
Intensität, mit der wir das Turnier gespielt haben, verdient auf
jeden Fall große Anerkennung.“

Red Bulls Salute
2026
EC Red Bull Salzburg – EHC Biel-Bienne 2:6 (0:4, 2:0,
0:2)

Tore:
0:1 | 01:36 | Lias Andersson
0:2 | 03:44 | Dominic Zwerger
0:3 | 14:25 | Mark Sever | PP
0:4 | 18:18 | Gaetan Haas
1:4 | 22:06 | Benjamin Nissner | PP2
2:4 | 23:18 | Jayden Lee | PP
2:5 | 46:43 | Yanick Stampfli
2:6 | 48:20 | Toni Rajala

Zuschauer: 1.521

Alle Ergebnisse

21.08.26 | HF 1 | EHC Biel-Bienne –
HC Dynamo Pardubice 3:2 (0:0, 1:2, 1:0) OT
21.08.26 | HF 2 | EHC Red Bull München – EC Red Bull Salzburg 2:3
(1:0, 1:0, 0:2) OT
22.08.26 | KL. Finale | EHC Red Bull München – HC Dynamo Pardubice
3:2 (1:1, 0:1, 2:0)
22.08.26 | Finale: EC Red Bull Salzburg – EHC Biel-Bienne 2:6 (0:4,
2:0, 0:2)

Endplatzierung

1. EHC Biel-Bienne
2. EC Red Bull Salzburg
3. EHC Red Bull München
4. HC Dynamo Pardubice

ecrbs.redbulls.com , Bild: Marco Leipold /
City-Press GmbH Bildagentur

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