Voitsberg hat die erste Niederlage der Saison hinnehmen müssen. Bei Absteiger BW Linz kassierten die Weststeirer eine klares 1:5, verfallen aber nicht in Panik.
Es hätte der perfekte Start für Voitsberg in die Sonntagsmatinee gegen Bundesliga-Absteiger Blau-Weiß Linz sein können. Goalgetter Fabian Schubert wurde unmittelbar nach Anpfiff vom Linzer Goalie Valentin Oelz abgeschossen und schob den Ball ins leere Tor. Schiedsrichter Stefan Macanovic erkannte das Tor allerdings ab, Schubert soll mit der Hand am Ball gewesen sein. Statt des Traumstartes und eventuell eines Punktgewinns setzte es eine deutliche 1:5-Niederlage. „Wir sind gut gestartet. Der Schiedsrichter hatte einige strittige Entscheidungen, die den Ausschlag in unsere Richtung hätten geben können“, analysierte Trainer Philipp Zulechner.
Nach einem Treffer von Nico Grimbs (12.) führten die Linzer zur Halbzeit 1:0, Tore von Romeo Vucic (54.), Anton Tsarenko (56.) und Fabio Varesi-Strauss (61.) sorgten schnell nach Wiederanpfiff für die Entscheidung. „Wir haben die Phase nach der Pause verschlafen, dann war es für die Linzer ein Selbstläufer“, sagte Zulechner. Luka Zivanovic gelang in der 76. Minute der Ehrentreffer, Erik Weinhauer sorgte dann in der Nachspielzeit für den Endstand. „Wir können das gut einordnen. Die ersten 15 Minuten in der zweiten Hälfte waren nicht gut und da haben wir uns dann selbst verunsichert. Ich glaube aber nicht, dass dieses Ergebnis Auswirkungen auf die nächsten Wochen haben wird“, erklärte der Trainer.
