Kardinal Jean-Paul Vesco fällt die allmorgendliche Entscheidung zwischen Laufen und Kapelle manchmal schwer.

Algerien: So war die erste Etappe von Leos Afrikareise

Die erste Etappe der Papstreise nach Afrika ist vorüber: Am Mittwoch reist Leo XIV. von Algerien weiter nach Kamerun. Stefan v. Kempis hat für uns die erste Etappe der Visite …

„Und meistens gehe ich laufen“, erzählt der Erzbischof von Algier im Interview mit der Tageszeitung „Messaggero“ von diesem Sonntag. Doch bete er ohnehin immer, wenn er laufe.

Der gebürtige Franzose ist passionierter Langstreckenläufer. Im März dieses Jahres nahm er als erster Kardinal am Rom-Marathon teil. Für die gut 42 Kilometer benötigte der 64-Jährige rund vier Stunden.

Die Weite suchen

Er laufe seit seiner Kindheit und wolle es noch möglichst lange tun, so Vesco. Bewegung beruhige den Geist, sagt der Dominikaner. Oft seien es genau diese Momente, in denen ein Freiraum entstehe. „Laufen bedeutet, die Weite zu suchen. Und diese Weite ist auf der Erde, aber gleichzeitig eröffnet sie große Weiten im Geist.“

(kap – sk)