In Feldkirchen hatten die Ermittlungen gegen drei Männer ihren Ausgang genommen. Türke, Russe und Österreicher wurden bereits zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Drei Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren standen im Zentrum eines schwunghaften Handels mit Drogen vor allem südlich von Graz. Suchtgiftermittler aus dem Bezirk Graz-Umgebung konnten ihr Netzwerk aufdecken, mittlerweile wurde das Trio bereits zu Gefängnisstrafen verurteilt.
Zunächst wurde im Herbst 2025 ein heute 21-jähriger Türke festgenommen. Er hatte in einem Park in Feldkirchen seine Suchtmittelgeschäfte abgewickelt. Ein Hinweis führte die Ermittler des Bezirkspolizeikommandos auf seine Spur, nach gezielten Kontrollen erfolgte die Festnahme des Mannes. In weiterer Folge kamen die Fahnder dann auch einem 27-jährigen Österreicher aus Graz-Umgebung und einem 18-jährigen russischen Staatsbürger auf die Schliche.
Bunkerwohnungen dienten als Versteck und Lager
Mindestens 35 Kilo Cannabiskraut und 600 Gramm Kokain sollen die drei Männer bei ausländischen Lieferanten bezogen und dann südlich von Graz weiterverkauft haben. Das Suchtgift wurde dabei in „Bunkerwohnungen“ in Graz und Umgebung zwischengelagert, eine davon wurde vom 27-Jährigen betrieben. Bis zum Frühjahr 2026 kam es noch zu mehreren Sicherstellungen von Drogen und Festnahmen.
Mittlerweile ist der Fall auch gerichtlich weitgehend abgeschlossen, berichtet die Landespolizeidirektion. Für die drei Hauptbeschuldigten setzte es mehrjährige Haftstrafen – unter anderem ging es im Prozess auch um schwere Körperverletzung. Für die ausgeforschten Abnehmer stehen die Gerichtsverhandlungen noch bevor.