Fenster schliessen für den Promi – Geburtstagsfeier auf Korfu löst Streit aus

In Kouramades sollen Bewohner ihre Fensterläden schliessen, damit der Popstar ungestört feiern kann. Der Vorfall wird zum Politikum zwischen Links und Rechts in Athen.

Publiziert: 22.08.2026, 15:56

LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred Frau mit geblümtem Kopftuch und weissem Kleid steht hinter einem rostigen Metallgeländer vor einer Steinmauer.

Setzt sich gekonnt in Szene: Madonna dokumentiert ihren Griechenland-Aufenthalt mit Erinnerungen an ihren letzten Besuch.

Foto: Instagram

US-Popstar Madonna macht Ferien in Griechenland und feierte dort vor wenigen Tagen ihren 68. Geburtstag. Unversehens wurde sie dadurch zum Streitthema zwischen zwei griechischen Politikern.

Alles begann mit einem Post auf Facebook. Dort beschwerte sich die linke Parlamentsabgeordnete Elena Akrita über besondere Massnahmen, die auf Korfu für die Geburtstagsfeier des Superstars getroffen worden sein sollen.

«Sind keine Plantage im Süden»

«Einem Medienbericht zufolge wurden im Dorf Kouramades auf Korfu Einwohner aufgefordert, ihre Fenster zu schliessen, um, wie es heisst, Madonnas Privatsphäre vor ‹neugierigen Blicken› zu schützen», schrieb Akrita. Wenn das stimme, laute die Frage nicht, ob (Madonna) das verlangt habe, sondern ob man ihr gehorcht habe, notierte sie weiter. «Denn dieses Land ist keine Plantage im Süden, auf der wir gebückt Baumwolle pflücken, damit wir der Dame nicht den Geburtstag verderben.»

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Cookies zulassen Mehr Infos

Madonna selbst berichtete auf Facebook begeistert von ihrer Feier.

Griechischer Gesundheitsminister kontert

Auf den kritischen Post der Politikerin Akrita reagierte umgehend der konservative Gesundheitsminister Adonis Georgiadis. Die «steinreiche Dame» – gemeint war Akrita, die laut Medienberichten als sehr vermögend gilt – könne sich offenbar nicht vorstellen, wie wertvoll der Besuch von Madonna im Sinne der Werbung fürs Land sei. Der Besuch des Superstars, ihre Posts und Kommentare seien Millionen Euro wert und damit wichtig für die unzähligen Beschäftigten in der Tourismusbranche. «Anstatt sich darüber zu freuen, wie jeder vernünftige Mensch, hat (Akrita) auch hier wieder einen Grund gefunden, zu meckern, Trübsal zu blasen und Vorwürfe zu erheben», schimpfte der Minister.

Letzter Besuch vor 26 Jahren

Neben dem Fest auf Korfu dokumentiert Madonna auch einen Aufenthalt auf der Insel Patmos und erinnerte dabei an ihren letzten Griechenlandbesuch vor 26 Jahren, als sie mit ihrem zweiten Kind, dem Sohn Rocco, im siebten Monat schwanger war.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Cookies zulassen Mehr Infos

Ansonsten machte die Diva, was man in Griechenland so macht in den Ferien, wie sie zu ihrem Geburtstag postete: «Essen, Beten, Lieben, Trinken, Tanzen, Teller zerbrechen, Katzen füttern!!»

Noch mehr Madonna

Newsletter

Unter Verdacht

Erhalten Sie die Hintergründe zu aktuellen Gerichtsfällen, die die Schweiz bewegen.

Weitere Newsletter

Einloggen