„Krone“: In Österreich soll nächstes Jahr der Entfall des Sachbezugs für elektrische Dienstautos fallen. Wie wird sich das auf die E-Mobilität und den heimischen Automarkt auswirken?
Henning Heise: Wir haben zuletzt eine Umfrage bei Unternehmen gemacht, die ergab, dass für 77 Prozent die steuerlichen Rahmenbedingungen einen Dienstwagen attraktiv machen. Erst im Vorjahr ist die motorbezogene Versicherungssteuer für E-Autos gekommen, jetzt folgt der Sachbezug. Was ja noch okay wäre, wenn es sich auf künftige Anschaffungen beziehen würde, aber das betrifft ja auch Bestandsfahrzeuge. Das bringt wahnsinnig viel Unsicherheit. Dabei brauchen Unternehmen Planungssicherheit. Gerade bei der E-Mobilität, die ja doch sehr kostenintensiv in der Anschaffung ist. Und auch für die Mitarbeiter ist das schwierig, viele haben für einen Dienstwagen auf Teile ihres Gehalts verzichtet. Jetzt ist das nicht mehr so attraktiv.