Eine gute Nachricht kann man von der vielleicht neuralgischsten Straßenbaustelle heuer in Graz vermelden: Die Arbeiten sind schon ein paar Tage früher als geplant erledigt, am Mittwoch kann die Straße schon wieder „normal“ befahren werden.
Ein Verkehrskollaps ist dank der Urlaubszeit ausgeblieben. Zu spüren bekommen haben Autolenkerinnen und -lenker die Baustelle am Glacis, für die in beide Richtungen Fahrspuren gekappt wurden, freilich durchaus. Auch die Busse der Linie 39 mussten immer wieder umgelenkt werden, da die Arbeiten den Fahrplan ausbremsten.
Das hat aber nun ein Ende – sogar etwas früher als geplant: „Die Baustelle am Glacis wurde heute fertiggestellt. In der Nacht werden noch letzte Markierungsarbeiten durchgeführt“, kann Verkehrslandesrätin Claudia Holzer (FPÖ) verkünden: „Das bedeutet, dass ab morgen wieder alles wie gewohnt läuft.“ Auch die Haltestelle „Zinzendorfgasse“ Richtung Jakominiplatz der Holding Graz Linien kann wieder angefahren werden.
In Betrieb genommen wurde die Baustelle des Landes Steiermark am 13. Juli. Saniert wurde die Fahrbahn auf einem 650 Meter langen Abschnitt, die Kosten beliefen sich auf rund 800.000 Euro. Im Zuge der Baustelle wurde übrigens nicht nur die Fahrbahn erneuert, über den gesamten Abschnitt wurde auch die Entwässerung angepasst und saniert.
„Die Kosten wurden eingehalten, der geplante Fertigstellungstermin sogar unterschritten“, ist Holzer zufrieden: „Vielen Dank an die bauausführende Firma Klöcher und stellvertretend für viele, viele Beteiligte an Projektleiter Georg Neuhold und an Walter Stoiser von der Baubezirksleitung Steirischer Zentralraum.“


