Großes Glück im Unglück hatte eine zehnjährige Radfahrerin am Dienstag in Osttirol. Das Mädchen wurde an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst, erlitt aber laut Polizei wohl keine schweren Verletzungen. Ihr Fahrrad wurde vom Zug mehrere Meter mitgeschleift. Die genaue Unfallursache wird nun untersucht.
Im Osttiroler Gemeindegebiet von Strassen ist am Dienstagnachmittag ein zehnjähriges Mädchen auf seinem Fahrrad von einem Zug erfasst und verletzt worden. Der Unfall ereignete sich kurz nach 15.30 Uhr bei einem Bahnübergang über den Drau-Radweg.
Wie die Polizei am Abend berichtet, wollte das Mädchen aus Italien den unbeschrankten, aber mit einer Lichtsignalanlage ausgestatteten Bahnübergang überqueren. Dabei dürfte sie den herannahenden Zug übersehen oder dessen Entfernung falsch eingeschätzt haben.
Kollision trotz Notbremsung
Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung des Zugführers kam es zur Kollision. Das Mädchen wurde dabei am rechten Bein unbestimmten Grades verletzt und zur medizinischen Versorgung in eine Arztpraxis gebracht. Ihr Leihfahrrad wurde vom Zug erfasst und über mehrere Meter mitgeschleift. Ob die Lichtsignalanlage zum Unfallzeitpunkt ordnungsgemäß funktioniert hatte, ist nun Gegenstand polizeilicher Erhebungen. (TT)
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