
Ein Fall mit 400 toten Tieren in einem Schweinemastbetrieb im Bezirk Amstetten sorgte zuletzt für gehörigen Wirbel und viel Betroffenheit.
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APA, NOEN
Hunderte tote Schweine auf einem Hof im Bezirk Amstetten sorgten zuletzt für große Betroffenheit. Wie kann das passieren – und wäre das zu verhindern? Die NÖN hat bei der zuständigen Landesrätin, der Veterinärdirektorin und der Landwirtschaftskammer nachgefragt. Ein ehemaliger Amtstierarzt erklärt zudem aus seiner Sicht, woran das Kontrollsystem scheitert.
Erst im Vorjahr 55 tote Schweine, die wegen einer kaputten Lüftungsanlage qualvoll erstickten. Nun 400 verendete beziehungsweise zum Teil bereits verweste Schweine, weil sie monatelang nicht gefüttert wurden: Der Fall eines landwirtschaftlichen Betriebs im Bezirk Amstetten sorgt weit über Niederösterreich hinaus für Entsetzen. Er reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle ein und wirft die Frage auf, wie derart gravierende Missstände über so lange Zeit unbemerkt bleiben können – und ob die bestehenden Kontrollmechanismen tatsächlich ausreichen. Erst zu Wochenbeginn machte der Verein gegen Tierfabriken (VGT) einen weiteren Fall, diesmal aus dem Bezirk St. Pölten-Land, publik. Unter anderem sollen dort Mastrinder in einem Güllesee gestanden haben.