Harry zieht sich zurück, Meghan wartet auf ihr Comeback: Noch vor der Rückkehr nach Großbritannien geraten bei den Sussexes alte und neue Rollen ins Wanken.
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) wollen noch in diesem Monat mit ihren Kindern Archie und Lilibet für längere Zeit nach Großbritannien zurückkehren. Sechs Jahre nach dem Abschied von den royalen Pflichten soll die Familie künftig außerhalb Londons wohnen, die Kinder werden in Großbritannien zur Schule gehen. Working Royals werden Harry und Meghan allerdings nicht wieder.
Fast zeitgleich wird nun ein weiterer Rückzug bekannt: Harry gibt seinen Posten im Vorstand der Naturschutzorganisation African Parks ab.
Harry verlässt African Parks nach zehn Jahren
Zehn Jahre lang war Harry mit der Organisation verbunden. Zunächst fungierte er als Präsident, später wechselte er in den Vorstand. African Parks verwaltet gemeinsam mit Regierungen Schutzgebiete in 13 afrikanischen Staaten.
Offiziell ist Harrys Ausscheiden Teil einer Neuaufstellung des Vorstandes. Die Änderungen sollen zum 30. September wirksam werden. African Parks bedankte sich beim Herzog von Sussex für dessen „zehn Jahre engagierten Einsatz“.
Unbelastet ist der Abschied allerdings nicht. African Parks stand in den vergangenen Jahren wegen schwerer Vorwürfe gegen sogenannte Eco-Guards im Odzala-Kokoua-Nationalpark in der Republik Kongo unter Druck. Angehörige der indigenen Baka-Bevölkerung berichteten von Menschenrechtsverletzungen.
Eine von African Parks beauftragte unabhängige Untersuchung wurde 2025 abgeschlossen. Die Organisation räumte anschließend ein, dass es in einzelnen Fällen tatsächlich zu Menschenrechtsverletzungen gekommen sei und eigene Kontroll- und Beschwerdesysteme versagt hätten.
Die Menschenrechtsorganisation Survival International hatte Harry deshalb bereits zum Rücktritt aufgefordert. Dass sein jetziger Abschied unmittelbar mit der Kontroverse zusammenhängt, ist allerdings nicht belegt. African Parks spricht ausdrücklich von einer regulären Neuaufstellung des Gremiums.
Für Harry ist es dennoch der nächste Abschied von einer langjährigen Charity-Rolle: Bereits 2025 hatte er nach internen Streitigkeiten die von ihm mitgegründete Hilfsorganisation Sentebale verlassen.
Und was wird aus Meghans TV-Comeback?
Während Harry einen Posten abgibt, ist bei Meghan noch völlig offen, ob sie eine neue Rolle bekommt. Die ehemalige „Suits“-Darstellerin ist für die dritte Staffel der erfolgreichen Netflix-Serie „The Gentlemen“ im Gespräch. Die Serie von Guy Ritchie wird in Großbritannien gedreht – und könnte für Meghan das bislang größte Schauspiel-Comeback seit ihrem Ausstieg bei „Suits“ werden.
Zwischendurch sah es allerdings so aus, als sei das Comeback bereits geplatzt. Medien berichteten unter Berufung auf die frühere Vanity Fair-Chefin Tina Brown, das Casting sei nach negativen Reaktionen in Großbritannien zurückgezogen worden.
Nun folgt die nächste Wendung: Laut People ist Meghan weiterhin im Gespräch. Ein Vertrag sei aber noch nicht unterschrieben. Sicher ist bisher lediglich, dass Netflix eine dritte Staffel von „The Gentlemen“ bestellt hat und die Drehbücher derzeit entstehen.
Damit beginnt die Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien bereits vor dem eigentlichen Umzug mit erstaunlich vielen Veränderungen: Harry gibt eine alte Rolle ab – und Meghan wartet darauf, ob sie eine neue bekommt.
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