Im Ermittlungsverfahren versuchte Clemens T. – der in der Zwischenzeit bereits seinen Namen geändert hatte – sich auf eine Notwehrsituation, auf einen Unfall auszureden. Einmal will er sich überhaupt nicht mehr erinnern können. Ein anderes Mal spricht er von Stimmen.
Clemens T. ist laut Gutachten gefährlich
Vor den Geschworenen sitzt er nun jedenfalls wegen Mordes. Ein psychiatrisches Gutachten attestiert dem 33-Jährigen eine kombinierte Persönlichkeitsstörung – emotional, instabil, explosiv und narzisstisch. Er habe in Beziehungen ein kontrollierendes und klammerndes Verhalten. Jenni S. filmte er zum Beispiel heimlich mit einer Kamera. Wohl entscheidend: „Aggressiv-affektive Durchbrüche im Beziehungskontext bei drohendem Beziehungsende“, so der Gerichtspsychiater.