Das bittere Aus gegen Heart of Midlothian im Playoff der UEFA Conference League-Qualifikation (zum Spielbericht) hat für den SK Rapid nicht nur sportliche, sondern wohl auch personelle Folgen. Sportchef Markus Katzer kündigte an, dass der Kader aufgrund der Größe in den letzten Tagen des Transferfensters noch verändert werden könnte.

Rapid-Kader war für Europacup ausgelegt
Die Hütteldorfer haben die Kaderplanung auf eine Teilnahme am Europacup ausgerichtet. Nach dem Ausscheiden muss nun aber neu gerechnet werden.
„Wir haben den Kader so ausgelegt, dass wir international spielen. Wir werden sehen, was in den nächsten Tagen passiert“, so Markus Katzer im ORF-Interview nach dem Spiel.
Der Rapid-Sportchef bekräftigt: „Wir werden keinen Spieler verpflichten, ohne, dass wir einen abgegeben haben. Es gibt reges Interesse an einigen unserer Spieler“. Nikolaus Wurmbrand, Romeo Amane und Serge-Philippe Raux-Yao wurden zuletzt immer als heißeste Aktien genannt.
Auch finanziell ist das Aus äußerst schmerzhaft für die Grün-Weißen: Alleine der Einzug in die Conference-League-Ligaphase hätte Rapid rund 3,17 Millionen Euro eingebracht, dazu wären weitere Prämien für Siege und Unentschieden gekommen.
Trotz der Enttäuschung muss beim SK Rapid der Blick schnell wieder nach vorne gerichtet werden. Bereits am Sonntag wartet mit dem Bundesliga-Heimspiel gegen den SK Sturm Graz (So, 17 Uhr im Ligaportal-Liveticker) der nächste Gradmesser, wenige Tage später geht es zum Nachtragsspiel nach Salzburg.
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