Insgesamt fünfmal schlüpfte er in den gut sitzenden Anzug des berühmtesten Geheimagenten der Welt.
Ein letztes Mal verkörperte Daniel Craig in „Keine Zeit zu sterben“ von Regisseur Cary Fukunaga (2021) seine größte Rolle als Agent James Bond. Mit diesem „007“-Film nahm Craig schließlich Abschied, gespannt wartet die ganze Welt gerade darauf, wer sein Nachfolger wird.

Copyright: Skyfall © 2012 Danjaq, LLC, United Artists Corporation and Columbia Pictures Industries
M (Judi Dench) befindet sich in Gefahr. (Bild: Skyfall © 2012 Danjaq, LLC, United Artists Corporation and Columbia Pictures Industries)
Mit Craigs drittem Bond-Einsatz in „Skyfall“ (2012) gelang Regisseur Sam Mendes („American Beauty“) seinerzeit nicht weniger als die Rettung einer der populärsten und erfolgreichsten Filmreihen vor ihrem Untergang. Der 23. Bond-Film war modern und klassisch zugleich: angekommen im 21. Jahrhundert und doch tief verwurzelt in der Tradition der Agentenreihe. Nun wiederholt VOX am 27. August, 20.15 Uhr den herausragenden Blockbuster.
Ein todernster Bond
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Im Jahr 2012 war Ben Whishaw (links) in „Skyfall“ erstmals in der Rolle des Computerspezialisten Q zu sehen. (Bild: Skyfall © 2012 Danjaq, LLC, United Artists Corporation and Columbia Pictures Industries)
Es ist keine große Organisation, mit der sich James Bond (Daniel Craig) in „Skyfall“ auseinandersetzen muss. Streng genommen ist es nur eine einzige Person und ihr Motiv ist simpel: Rache. Javier Bardem spielt diesen Raoul Silva, der sich zum Ziel gesetzt hat, den britischen Geheimdienst MI6 zu zerstören. Gekonnt setzt er die Tradition irrsinniger Schurken in 007-Filmen fort.
Daniel Craig lieferte mit „Skyfall“ seine wohl beste, weil charakterstärkste Leistung in der traditionsreichen Rolle ab. Dieser 007 war meistens todernst, zielorientiert und vor allem schweigsam wie nie zuvor. Dies, verbunden mit einer kraftvollen Bildsprache, verleiht seiner Figur Macht und Bedrohlichkeit, wie man sie allenfalls bei Sean Connery und später bei Timothy Dalton sah. (tsch)