Dass die Tore schlussendlich doch noch relativ einfach von der Hand gingen, läge auch an der in der Stunde davor geleisteten Vorarbeit, erklärt Röhl:
„Ab der 60. Minute hat man gemerkt, dass der Gegner müde war. Und der Gegner wird nur müde, wenn du ihn bespielst und laufen lässt. Es ist wichtig, den Gegner zu zermürben – und das haben wir gemacht.“
Zudem gefiel dem Deutschen, dass Mjällby – ganz anders als im Hinspiel – diesmal zu keiner einzigen Umschaltsituation und entsprechend auch zu keinen Chancen kam: „Das haben wir heute unterbunden, weil wir eine gute Struktur hatten.“
Röhl hält fest: „Alles in allem bin ich sehr zufrieden.“
Zurück in „Unserem Bewerb“
Nun stehen die Salzburger also wieder in jenem Bewerb, den sie jahrelang als „Unseren Bewerb“ titulierten, in dem sie in der Vorsaison mit Rang 31 von 36 Mannschaften aber auch auf ganzer Linie enttäuschten.
Dabei gehört erwähnt, dass die „Bullen“ letztes Jahr unter anderem mit Auswärts-Duellen gegen die beiden späteren Finalisten SC Freiburg und Aston Villa nicht gerade Glück bei der Auslosung hatten.
Gibt es nun Wünsche an die Losfee?
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Röhl hofft auf Premier-League-Gegner
„Es gibt natürlich schon interessante Lose. Ich habe eine Vergangenheit auf der Insel, vielleicht treffen wir auch den ein oder anderen Ex-Trainer aus Österreich wieder“, spitzt Röhl auf Duelle mit den Premier-League-Klubs Sunderland, Crystal Palace und Bournemouth oder auch mit der TSG Hoffenheim, wo bekanntlich Christian Ilzer an der Seitenlinie steht.
Egal, wie die Gegner dann heißen – bekommen die Salzburger im Laufe des internationalen Herbsts ähnlich souveräne und erwachsene Auftritte wie am Donnerstag gegen Mjällby hin, könnte die internationale Reise heuer endlich mal über eine Ligaphase hinausgehen.