Alle Achtung! Mit schon fünf Zählern im Gepäck nahm Bundesliga-Rückkehrer SC Austria Lustenau zum Auftakt in den fünften Spieltag die noch sieglose WSG Tirol in Empfang. Doch dieser Abend entwickelte sich zum Albtraum des Aufsteigers, unterlag man der „Wattener Wundertüte“ vor 4.200 Fans letztendlich glatt mit 0:4.

frederiksen baden jubel wsg tirol in lustenau 28 08 2026 lbp media luka kolanovic

Das „Weiße Ballett“ nutzte sein Momentum in diesem Match eiskalt und bejubelte den ersten Sieg der Saison. Baden (Frederiksen) schickte den Aufsteiger per Doppelpack baden.

WSG-Wachmacher vor Kabinengang

Bei strömendem Regen erwischte die WSG im Westduell beinahe einen Traumstart: Frederiksen scheiterte aus spitzem Winkel an Lustenau-Ersatzkeeper Böhm, der für den gesperrten Schierl einsprang (3.). Hernach flachte das Ganze ab und bot Halbchancen hüben wie drüben.

Als bereits der Pausentee in der Mache war, schlug die Stunde von Olakigbe: Frederiksen bediente im Liegen Balic, dessen maßgenaue Vorlage der 22-jährige Stürmer der Tiroler zum 0:1 verwertete (43.).

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Die Mimik von Lustenau-Trainer Mader und das Wetter passten zum Spiel des Aufsteigers.

Völlig losgelöst… 

Lustenau kam couragiert aus den Katakomben, doch die WSG bediente sich eines Konters: Olakigbe diesmal auf Frederiksen, der überlegt zum 0:2 einschoss (52.). Und nach punktgenau einer Stunde steuerte Striednig Streich Nummer drei bei, traf mit dem Hinterkopf nach einem Goiginger-Eckball zum 0:3 ins rechte Kreuzeck.

Abermals nur vier Minuten später scheiterte Murray per Kopf am Blech (64.), ehe Frederiksen einen Foulelfmeter nach dem Verschulden von Böhm an Boras auf 0:4 stellte (64.).

Damit war die Messe natürlich gesungen. Die Querlatte verhinderte bei einem Ballkontakt von Joker Bedianashvili das 0:5 (79.), ehe der Aufsteiger eine Slapstick-Szene nach einem Konter über Olakigbe unbeschadet überstand (82.). Vis a vis verpassten Benjamin und Diarra mit zwei Abschlüssen in einer Aktion den Ehrentreffer (83.). All das sollte auf den glasklaren Gästesieg keine Auswirkung mehr haben.

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Fotocredit: LBP Media / Luka Kolanovic