
Ein Forscher-Team der Charite nahm sich dem Thema an
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Der Zuckeraustauschstoff Xylit (Xylitol) könnte das Herz schädigen. Das hat eine Langzeitanalyse von Wissenschaftern der Charite Berlin anhand von kanadischen und europäischen Personengruppen gezeigt. Die Studie wird beim weltgrößten Kardiologenkongress, der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München, vorgestellt.
„Künstliche Süßstoffe werden häufig verwendet, um Zucker zu ersetzen. Xylitol ist ein Zuckeralkohol, der natürlich im Körper als Nebenprodukt des Glukosestoffwechsels vorkommt und in einigen natürlichen Lebensmitteln in sehr geringen Mengen vorhanden ist. Xylit wird außerdem – oft in über 1.000-fach höheren Mengen – hinzugefügt, um Lebensmittel, Getränke und Mundpflegeprodukte künstlich zu süßen. Trotz seiner zunehmenden Anwendung wurde die langfristige Wirkung von Xylit auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Ereignissen (kardiovaskulär; Anm.) bisher nicht umfassend untersucht“, schrieb die medizinische Fachgesellschaft, deren Kongress an diesem Wochenende (28. bis 31. August) abläuft.