Die Patientin wurde anschließend von Hartberg nach Graz gebracht: „In diesem außergewöhnlichen Fall war es sinnvoll, die Patientin in das Zentrum zu überweisen. Genau so soll ein Krankenhausnetzwerk funktionieren: Die Patientinnen werden dort behandelt, wo für ihre jeweilige Situation die besten Voraussetzungen vorhanden sind“, erklärte Karl Tamussino, Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologie am Uniklinikum Graz. Bei der rund dreistündigen Operation war ein elfköpfiges Team aus Gynäkologinnen und Gynäkologen, Anästhesistinnen und Anästhesisten und OP-Pflege im Einsatz. Über einen Bauchschnitt vom Brustbein bis zum Schambein konnte der 40 Zentimeter große und 18 Kilogramm schwere Tumor intakt entfernt werden.