Am Ende besagter Halbzeit gegen den schwedischen Meister hallte der ein oder andere unzufriedene Pfiff durch das Stadion Salzburg, wie die Red Bull Arena international heißen muss, das mit 7.654 Zusehern angesichts der Relevanz des Spiels sehr enttäuschend gefüllt war.
„Wir geben unser Bestes, dass wir noch mehr Zuschauer anlocken können. Ich glaube, die Mannschaft würde sich aktuell mehr verdienen. Stück für Stück wird es besser. Wir gehen in Vorleistung und dann werden wir auch das Stadion wieder voller bekommen“, hofft Röhl.
Neugefundene defensive Stabilität
Tatsächlich scheint das Röhl’sche System zurzeit Woche für Woche besser zu greifen. Beginnen wir bei der bisher sehr sattelfesten Defensive, die speziell international großen Wert haben kann.
Vom Tormann angefangen bis zur Viererkette besteht der neue Salzburger Abwehrverbund aus fünf (fast) gänzlich neuen Gesichtern: Im Tor stellt der beförderte Christian Zawieschitzky sein immenses Talent Spiel für Spiel erneut unter Beweis.
Die Neuzugänge Dominik Schmid, Nikolas Veratschnig und Kevin Boma haben sich bisher als absolute Gewinne für die Mannschaft herausgestellt, der hochgezogene Valentin Zabransky kann schon jetzt als eine der positivsten Überraschungen der Saison ausgemacht werden.
„Wir verteidigen nicht zu viert, sondern zu elft“
Drei „Clean Sheets“ (O-Ton Röhl) in Folge konnte dieses Quintett zuletzt bejubeln. „Wobei das nicht nur an uns liegt, sondern vorne beim Stürmer anfängt. Wir verteidigen nicht zu viert, sondern zu elft. Gegen den Ball sind wir sehr diszipliniert“, hält Linksverteidiger Schmid fest.
Röhl sieht das ähnlich: „Gegen den Ball geht es nur zusammen, im Kollektiv. Da sehe ich eine Mannschaft, die sich immer weiterentwickelt. Und wenn dennoch mal was durchkommt, haben wir noch einen hervorragenden Torwart.“
Großer Fokus auf das Spiel mit dem Ball