Russischer Gouverneur: Wohnblöcke in Rostow beschädigt
Im südrussischen Gebiet Rostow wurden laut Lokalbehörden mindestens sieben Menschen bei ukrainischen Attacken verletzt. Ein Kind sei schwer verletzt ins Spital eingeliefert worden, berichtete am Samstag die staatliche Nachrichtenagentur TASS. In der russischen Hafenstadt Rostow am Don wiederum wurden laut dem regionalen Gouverneur Jury Sljusar zwei Wohnblöcke durch herabstürzende Drohnentrümmer beschädigt. Sieben Personen wurden verletzt. Zwei Kinder seien ins Spital gebracht, eines davon mit sehr schweren Verletzungen.
Ukrainischen Medienberichten zufolge soll auch das Warenlager eines Elektronikhändlers in Flammen aufgegangen sein. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Seit Wochen attackieren die ukrainischen Streitkräfte immer wieder Logistikzentren großer russischer Unternehmen. Insbesondere die Onlineversandhändler Wildberries und Ozon gerieten dabei ins Visier.
Die Attacken verursachten Milliardenschäden und rückten die Folgen des russischen Angriffskriegs für das Nachbarland der Ukraine wieder stärker in den Fokus. Die Führung in Kiew versucht damit auch die politische Stimmung in Russland vor der Parlamentswahl vom 18. bis 20. September zu beeinflussen.