Torhüter Mark Flekken nahm nach der üblen Blamage von Bayer Leverkusen beim Aufsteiger aus Elversberg kein Blatt vor den Mund. „Genau das, was wir uns am Anfang der Vorbereitung vorgenommen hatten, energisch auf dem Platz zu stehen, ins Pressing zu gehen, Schärfe ins Spiel hineinzubringen, mutig zu sein – das hat heute alles gefehlt“, sagte der Niederländer nach dem bitteren 2:3 (0:2): „Dazu kommt, dass wir körperlich nicht anwesend waren, vor allem in den ersten zehn Minuten der beiden Halbzeiten.“

Leverkusens Keeper Mark Flekken
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Lukas Petkov (8.) und Cole Campbell (9.) brachten die Saarländer mit einem Doppelschlag binnen 61 Sekunden in Führung, David Mokwa (46.) legte 27 Sekunden nach der Pause nach. Das Aufbäumen der Werkself mit den Treffern von Patrik Schick (77.) und Christian Kofane (90.+1) kam zu spät. „Eigentlich sollte die Leistung andersherum sein, dass wir sie aggressiv anlaufen, bespielen, überlaufen“, so Flekken: „Eine Erklärung kann ich im Moment gar nicht geben, es ist leer in meinem Schädel.“
Es habe „an mentaler Kapazität gefehlt, es hat an Energie gefehlt, es hat an Spielverständnis gefehlt“, führte Bayers Nummer eins aus: „Ich will jetzt hier auch nicht blind die ganze Mannschaft vor den Bus werfen. Es ist noch eine lange Saison, aber so darf und kann es nächste Woche auf jeden Fall nicht weitergehen.“ Das Team müsse den Auftritt „zügig aufarbeiten“. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) steht das erste Heimspiel gegen Union Berlin an.
Die Leistung beim Auftakt in Elversberg sei „nicht ausreichend“ gewesen, sagte der neue Trainer Carles Martínez: „Wir müssen daraus lernen und es sehr, sehr, sehr viel besser machen“. Es sei „einer der schlechten Tage“ gewesen, ergänzte Kapitän Edmond Tapsoba. Den müsse man nun „so schnell wie möglich vergessen“.
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