Ein sommerlicher Bootsausflug vor der italienischen Adriaküste nahm am Samstag eine dramatische Wendung: Die 14 Meter lange Jacht von WAC-Präsident Dietmar Riegler sank vor Triest. Alle zehn Personen an Bord konnten rechtzeitig gerettet werden und blieben unverletzt. Der 60-Jährige und seine Frau Waltraud nutzen Portopiccolo bei Sistiana regelmäßig als Ausgangspunkt für ihre Sommerwochenenden. Dort befindet sich seit einigen Jahren auch der Heimathafen ihrer Jacht „Diwa II“. Am Samstag waren laut der „Krone“ neben dem Ehepaar acht weitere Kärntner Freunde mit an Bord.

Wasser drang plötzlich ins Boot ein
Die Fahrt in Richtung Triest hatte gerade erst begonnen, als sich die Lage unvermittelt zuspitzte. Nach rund einer halben Stunde auf dem Wasser drang plötzlich Wasser in die Jacht ein. Ein Notruf wurde umgehend abgesetzt.
Dietmar Riegler (Foto) blieb zunächst an Bord und versuchte, das Schiff noch zu retten. Letztlich blieb der Gruppe jedoch keine andere Möglichkeit, als die Jacht zu verlassen und ins Wasser zu gehen.
Rasche Hilfe durch vorbeifahrende Boote
Die Rettung ließ nicht lange auf sich warten. Vorbeikommende Boote nahmen die zehn Personen zunächst auf, ehe Feuerwehr und Polizei eintrafen und die Bergung übernahmen. Nach Angaben von Waltraud Riegler kamen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt.
Die Ursache für den raschen Untergang der „Diwa II“ ist bislang ungeklärt. Hinweise auf ein bevorstehendes Problem habe es demnach nicht gegeben. Als mögliche Ursache wird ein technisches Gebrechen vermutet. Eine genaue Klärung soll erst nach der Bergung der Jacht möglich sein.
Nach Angaben der italienischen Tageszeitung „Il Piccolo“ liegt das gesunkene Boot inzwischen in rund 16 Metern Tiefe am Meeresgrund. Die Bergung dürfte entsprechend aufwendig werden.
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