Nach der verheerenden Flutkatastrophe in China und Nepal ist die Zahl der Todesopfer auf 750 gestiegen. Rund 3000 Menschen werden weiterhin vermisst.

Die Bageshwori Secondary School im nepalesischen Distrikt Dhading ist von den verheerenden Sturzfluten betroffen.

Die Bageshwori Secondary School im nepalesischen Distrikt Dhading ist von den verheerenden Sturzfluten betroffen. APA / AFP / Manan Vatsyayana

30.08.2026 um 08:25

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Nach der Flutkatastrophe in China und Nepal ist die Zahl der Todesopfer auf 750 gestiegen. In Nepal wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes 734 Leichen geborgen. Die chinesischen Behörden hatten zuvor bekanntgegeben, dass die Opferzahl im Katastrophengebiet im Südwesten der Region Tibet 16 erreicht habe.

Bisher fanden die Behörden in Nepal mit 259 die meisten Leichen im Bezirk Chitwan an der Grenze zu Indien und damit Dutzende Kilometer flussabwärts vom eigentlichen Katastrophengebiet. 184 beziehungsweise 82 Leichen wurden in den angrenzenden Bezirken Ost-Nawalparasi und West-Nawalparasi entdeckt.

Rund 2.500 Menschen galten laut Behördenangaben in Nepal weiter als vermisst, darunter 589 Ausländer. Zusammen mit den Vermissten in Tibet wird noch nach rund 3.000 Menschen gesucht. Unter den Vermissten sind Hunderte Ausländer. Über betroffene Österreicher ist bis dato nichts bekannt.

Nepals Katastrophenschutz warnte vor einer möglichen weiteren Katastrophe. Die Warnung galt für den Fluss Bhotekoshi, wie auf der Online-Plattform X mitgeteilt wurde. Die Behörden mahnten die Menschen in der Gegend Rasuwa, Nuwakot und Dhading zur Vorsicht.

Am Mittwoch hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Abbruch an einem Gletscher im Grenzgebiet zwischen Nepal und China eine Sturzflut ausgelöst. Diese hatte sich anschließend durch den Bhotekoshi von nepalesischem Territorium aus über den Südwesten Tibets zurück nach Nepal ihren Weg gebahnt und dabei massive Schäden verursacht. (APA/dpa)