Royales Déjà-vu

Was Madeleines „Vogue”-Shooting von Schwägerin Sofias unterscheidet

von Julia Grunwald

25.08.2026, 15:00 Uhr

25. August 2026 um 15:00 Uhr

Prinzessin Madeleine ziert das aktuelle Cover der „Vogue Scandinavia“ – und sorgt damit für ein royales Déjà-vu. Denn das Motiv erinnert an Prinzessin Sofias Shooting für das Modemagazin vor zwei Jahren.

ANZEIGEANZEIGEGegenüber „Vogue” offenbart Madeleine, dass sie früher nicht gerne fotografiert wurde. Davon merkt man heute nichts mehr. Gegenüber „Vogue” offenbart Madeleine, dass sie früher nicht gerne fotografiert wurde. Davon merkt man heute nichts mehr. Vogue Scandinavia/Photographer: Elisabeth Toll/Words: Allyson Shiffman/Stylist: Emma Thorstrand/Makeup Artist: Nathalie Berzelius/Hair Stylist: Philip Fohlin Madeleine von Schweden zeigt ihre gewagte Seite

Das Cover zeigt die schwedische Prinzessin in einem knallroten Haute-Couture-Kleid inmitten einer Schafherde. Die Aufnahmen wurden in den königlichen Stallungen gemacht – und verkörpern somit nicht nur Madeleines naturverbundene Seite, sondern auch ihre große Leidenschaft für Pferde. Dass sie sich dort wohlfühlt, merkt man sofort: Auf den Bildern strahlt Prinzessin Madeleine selbstsicher in die Kamera – ganz anders als früher, als sie bei offiziellen Fotoshootings manchmal sogar weglief. Das erzählte sie im zugehörigen Interview – und gab auch private Einblicke in ihren Alltag mit Ehemann Chris O’Neill.

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Die „Vogue Scandinavia“-Chefredakteurin Martina Bonnier (60) schwärmt in einem Online-Brief von der Zusammenarbeit. Die Prinzessin habe dabei modisch neue Wege eingeschlagen und sich so ungewohnt selbstbewusst wie selten zuvor gezeigt: „Während wir sie bei der Ausübung ihrer königlichen Pflichten oft in eher zurückhaltenden oder nüchternen Outfits sehen, bot ihr dieses Shooting die Gelegenheit, eine gewagtere Seite von sich zu entdecken.“

ANZEIGEDie schwedische Prinzessin wählte ihre Looks selbst aus

In ihrer neuen Rolle sei die Prinzessin regelrecht aufgeblüht, berichtet Bonnier: „Es war eine Freude, mit ihr zusammenzuarbeiten und zu sehen, wie sie diesen neuen Look für sich annahm.“ Auch bei der Auswahl ihrer Looks war Madeleine selbst beteiligt. Bei mehreren Outfits entschied sie sich für Kreationen schwedischer Designer, deren Arbeit sie schon seit Langem bewundert. Ob sie sich bei der Farbwahl von ihrer Schwägerin inspirieren ließ? Denn das leuchtende Rot ihres Cover-Kleides erinnert an Sofias eigenen „Vogue“-Auftritt vor zwei Jahren.

ANZEIGEVorbild für Madeleine? Prinzessin Sofia modelte ebenfalls für das Magazin

Anlässlich ihres 40. Geburtstags ließ sich Sofia ebenfalls für die „Vogue Scandinavia“ fotografieren. Die Ende 2024 veröffentlichte Fotostrecke enthielt unter anderem ein Porträt in einem knallroten Kleid. Und auch beim dazugehörigen Interview setzte die Ehefrau von Prinz Carl Philip (47) auf die auffällige Farbe.

Auch wenn sich die beiden Shootings in manchen Punkten ähneln, könnten die Inszenierungen kaum unterschiedlicher sein: Während Madeleine von Schweden ihre ungezähmtere und naturverbundene Seite präsentierte, stellte Sofia ihre Verbundenheit zu Tradition und Familie in den Mittelpunkt. Laut dem Portal „Allt om Kungligt“ kam Sofias Shooting bei der Königsfamilie damals ausgesprochen gut an – und offenbar auch bei Madeleine. Kein Wunder also, dass sie nun in die Fußstapfen ihrer Schwägerin tritt, wenn auch auf ihre ganz eigene Art.

ANZEIGEPrinzessin Sofia von Schwedens offizielles Foto zu ihrem 40. Geburtstag aus einem Foto-Shooting für „Vogue Scandinavia” Das offizielle Foto zu Prinzessin Sofias 40. Geburtstag entstand bei dem Foto-Shooting für „Vogue Scandinavia”. Hasse Nielsen / Vogue Scandinavia / Royal Court / TT / dana press Prinzessin Madeleine will sich eigenes Standbein aufbauen

Für Madeleine ist es nicht das erste Mal auf einem Magazin-Cover: Erst im Februar 2026 zierte sie das französische Magazin „Point de Vue“. Aktuell möchte die Prinzessin offenbar, dass die Leute sie stärker als eigenständige Persönlichkeit kennenlernen. Davon könnte auch ihr Kosmetikunternehmen profitieren, das zuletzt jedoch einen Verlust von rund einer halben Million Kronen machte.

Mit Material von DanaPress