Roger Federer wird bei der feierlichen Zeremonie von seinen Emotionen überwältigt. Besonders emotional wird es, als seine Ehefrau das Wort ergreift.

Mit tränenerstickter Stimme ist Roger Federer in die Hall of Fame des Tennis aufgenommen worden. „Dies ist eine der größten Ehrungen meines Lebens“, sagte Federer bei den Feierlichkeiten in Newport im US-Bundesstaat Rhode Island.

Der 45-Jährige, der seine Karriere 2022 beendet hatte, wurde bei seiner Rede mehrfach von seinen Emotionen überwältigt.

Die Tränen kamen ihm auch immer wieder, als seine Ehefrau Mirka sprach, die eine besonders emotionale Laudatio hielt: „Er ist der Sohn, der Freund, der Ehemann und Vater. Am stolzesten bin ich, wie er ist, wenn niemand schaut.“ Mirka verriet zudem, dass Federer sogar aufhören wollte, falls sie nach der Geburt der Zwillinge nicht weiter mit ihm hätte mitreisen können: „Er meinte es ernst. So ist Roger eben. Seine Familie steht an erster Stelle.“

Mirka Federer begann ihre Rede unter anderem mit den Olympischen Spielen in Sydney im Jahr 2000, als sich beide kennenlernten. „Ja, ich war die Ältere. Anscheinend hat Roger sofort beschlossen, dass Alter nur eine Zahl ist“, sagte sie und fügte hinzu: „Er hat mich trotzdem umworben, und zum Glück war er hartnäckig.“ Mirka Federer ist seit 2009 mit der Tennis-Ikone verheiratet.

Roger Federer: „Ruhm war nie das Ziel“

Vor zahlreichen Größen des Tennissports blickte der 20-malige Grand-Slam-Sieger auf seine Laufbahn zurück und dankte Weggefährten, Fans, Offiziellen sowie seiner Familie.

„Sie nennen dies die Hall of Fame, aber Ruhm war nie das Ziel. Mein Ziel war es, mein Leben damit zu verbringen, etwas zu tun, das ich liebe, mit Menschen, die es genauso lieben wie ich.“

In einem humorvollen Einstieg erinnerte der achtmalige Wimbledon-Champion an ungewöhnliche Zahlen seiner Karriere. So habe er mehr als 5000 Stirnbänder und rund 7000 Paar Socken getragen.

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Federer wischt sich Tränen aus den Augen

Bewegend wurde die Zeremonie auch, als Federer auf seinen Weg vom 13 Jahre alten Balljungen beim ATP-Turnier in Basel bis an die Spitze des Welttennis zurückblickte.

„Ich möchte wirklich jedem Ballkind danken, das jemals bei meinen Spielen oder bei all unseren Spielen stundenlang am Platz gestanden hat. Ich sehe euch. Ich danke euch. Ich war ihr“, sagte Federer.

Immer wieder musste er sich Tränen aus den Augen wischen, als er sein Idol Stefan Edberg, weitere Tennisgrößen sowie Mitglieder seines Umfelds würdigte.

Trotz seines Karriereendes betonte Federer seine unveränderte Verbundenheit zum Tennissport.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)