Nach der Spuckattacke auf drei Krankenhausmitarbeiter gibt das SRH Klinikum Entwarnung. Am Dienstag, 18. August, war ein 39-Jähriger aufgrund einer dringend erforderlichen Behandlung in das Krankenhaus eingeliefert worden. Dort zeigte sich der stark alkoholisierte und mutmaßlich unter Drogen stehende Mann laut Polizeibericht hochaggressiv und fing an zu spucken. Sein Speichel traf dabei drei Mitarbeiter. Da der Mann an einer infektiösen Krankheit leidet, stand zu befürchten, dass die Mitarbeiter sich infizieren.
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Das sei jedoch nicht passiert, bestätigt SRH-Sprecherin Gisela Dürr: „Allen betroffenen Kolleginnen und Kollegen geht es gut.“ Die erforderlichen Hygienemaßnahmen seien umgehend getroffen worden. Dadurch sei das Infektionsrisiko nach medizinischer Einschätzung äußerst gering gewesen.
Klinik sieht keinen Bedarf für einen Sicherheitsdienst
Bei Einlieferungen von Menschen mit psychischen Auffälligkeiten werde der Patient zunächst von anderen Patienten getrennt, dann durch qualifiziertes Personal begleitet und überwacht, erläutert Dürr. Daraufhin werde der diensthabende Psychiater hinzugezogen, zuletzt gemeinsam Diagnostik und Therapie abgestimmt.
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Bereits im Sommer 2025 war es zu einem Angriff auf einen Krankenhausmitarbeiter gekommen: Damals versuchte ein Patient, eine Krankenschwester zu erwürgen. Im Januar dieses Jahres wurde zudem ein Patient angegriffen.
Einen dauerhaften Sicherheitsdienst hält die Klinikleitung trotz des neuerlichen Vorfalls nicht für erforderlich: „Die jüngsten Vorkommnisse sind aus unserer Sicht nicht regelhaft und rechtfertigen daher derzeit keine zusätzlichen Kosten.“