Der Niwano-Friedenspreis geht in diesem Jahr an einen geistlichen Führer aus der Amazonas-Region. Das Mitglied des indigenen Volks der Ashaninka wird für sein langjähriges Engagement für den Umweltschutz ausgezeichnet.

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Wie die Stiftung „Niwano Peace Foudation“ am Dienstag in Rom mitteilte, erhält Benki Piyako, ein indigener geistlicher Führer aus dem Volk der Ashaninka, den Niwano-Friedenspreis. Piyako werde für sein Engagement zur Verteidigung der Rechte indigener Völker im Amazonasgebiet ausgezeichnet, so die Stiftung. In den vergangenen 15 Jahren gab er zudem traditionelles Wissen an die jungen Generationen weiter und setzte sich gegen Entwaldung und für biologische Artenvielfalt im Amazonasgebiet ein.

Das Volk der Ashaninka bildet mit rund 100.000 Mitgliedern eine der größten indigenen Ethnien im Amazonasgebiet. Viele Mitglieder leben in Peru, ein anderer Teil in Brasilien.

Der Niwano-Friedenspreis ist benant nach dem Gründer der buddhistischen Reformbewegung Rissho Kosei Kai, Nikkyo Niwano. Nikkyo Niwano war einer der wenigen nichtchristlichen Beobachter des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die von ihm gegründete Stiftung ehrt alljährlich herausragende Persönlichkeiten, die sich um Frieden, Dialog der Religionen und Umweltschutz verdient gemacht haben. 

(vatican news – cf)