Erst eine ausgekugelte Schulter, dann der Befund am nächsten Morgen: Nach seinem Sturz in der RTL-Show „Jetski Star WM“ fällt die Diagnose bei Ralf Schumacher schwerer aus als zunächst gedacht.
Ralf Schumacher muss sich nach seinem Sturz bei der RTL-Show „Jetski Star WM“ einer Operation unterziehen. Das teilte der 51-Jährige am Sonntag bei Instagram mit. Zusätzlich zu der zunächst diagnostizierten Schulterluxation sei ein Stück Knochen abgebrochen.
Unmittelbar nach dem Unfall am Samstagabend hatte es noch nach einer glimpflichen Sache ausgesehen. Die Schulter des früheren Formel-1-Piloten wurde vor Ort wieder eingerenkt, anschließend fuhr er zur Kontrolle ins BG Klinikum Duisburg. Dort wurde er nach eigenen Angaben zunächst geröntgt, am nächsten Morgen folgte ein MRT. Erst diese Untersuchungen brachten die zweite Verletzung ans Licht.
Ralf Schumacher hat „eine kleine OP“ vor sich
„War zwar nur eine Schulterluxation oder ausgerenkte Schulter, aber leider ist ein Stück Knochen mit abgebrochen“, sagt Schumacher in einer Videobotschaft. Deshalb stehe nun „eine kleine OP“ an.
„Ich bin gerade auf dem Weg nach Österreich, dort werde ich am Montag an der rechten Schulter operiert“, sagte er am Sonntag der „Bild“-Zeitung. Die Schulter schmerze die ganze Zeit, aber nach der Operation sollte es besser gehen. Nach der OP werde er eine Nacht im Krankenhaus bleiben und am Donnerstag nach Monza reisen. Der Arzt rechnet laut Schumacher damit, dass die Verletzung nach fünf bis sechs Monaten vollständig verheilt ist.
Sein nächster Arbeitseinsatz als Sky-Experte steht offenbar nicht infrage. „Dann sollte ich dann auch in Monza wieder vor Ort sein“, sagte er in seinem Video mit Blick auf das anstehende Formel-1-Wochenende in Italien. „Muss ja mein Mikro nur mit links halten.“ Auch der Sender bestätigte auf Instagram, dass Schumacher trotz des Eingriffs in Monza am Mikrofon stehen soll.

Mehrere Brüche
Pogacar meldet sich nach schwerem Sturz aus dem Krankenhaus
Dank an die Helfer vor Ort
Ausdrücklich bedankte sich Schumacher bei denjenigen, die nach dem Sturz eingegriffen hatten. „Vielen lieben Dank an das Team vor Ort, die mir die Schulter wieder eingerenkt haben und die mich aus dem Wasser gezogen haben“, sagte er. Das sei sehr schnell gegangen. Auch die Ärzte der Duisburger Klinik hob er hervor.
Beim Versuch, den Jetski im Wasser wieder umzudrehen, hatte Schumacher bereits Schmerzen gespürt. Als er sich anschließend zurück auf das Fahrzeug ziehen wollte, wurde die Schulter ausgekugelt. Seinen Humor verlor der Ex-Rennfahrer dabei nicht. „Das muss man erstmal schaffen“, sagte er im Clip. Vielleicht sei er inzwischen „einfach zu alt für den Mist“.
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Satire
|Jetski Star WM
Stefan Raabs neues TV-Spektakel säuft ab

von Robert Penz
So kam es zu dem Sturz
Schumacher war am Samstagabend gemeinsam mit Stefan Raab (59) in der Team-Challenge angetreten, beide saßen auf einem Jetski. Nach einem Sturz ins Wasser schaffte es Schumacher nicht zurück auf das Fahrzeug. Raab bemerkte, dass etwas nicht stimmte, und rief Helfer herbei.
Noch während der Sendung sprach Raab über seinen Teampartner: „Er ist jetzt gerade im Krankenhaus, aber es ist hoffentlich nichts Schlimmeres.“
Schumacher selbst meldete sich kurz nach dem Unfall bei Moderatorin Laura Wontorra. „Der Arzt hat wieder alles eingerenkt“, erklärte er und räumte ein: „Das tut echt weh.“
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Schumacher würde erneut antreten
Trotz des Ausgangs zieht der 51-Jährige ein positives Fazit. Die „mega Veranstaltung“ habe ihm viel Spaß gemacht. Dass er den Teamwettbewerb mit Raab nicht zu Ende bringen konnte, ärgert ihn nach eigenen Worten: „Sorry, dass wir den Teamwettbewerb nicht so gewinnen konnten, aber beim nächsten Mal sind wir bestimmt besser.“ Bei einer weiteren Ausgabe der Show wäre er nach eigener Aussage wieder dabei. (jom/spot)
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