Jean-Jacques Muyembe sitzt in seinem Büro wie jemand, der nichts mehr beweisen muss: entspannt im dunklen Mao-Anzug, weißes Hemd, jungenhaftes Gesicht. An der Wand Fotos, die ihn mit Emmanuel Macron oder dem Direktor der Weltgesundheitsorganisation zeigen. Soeben ist Muyembe aus dem Palais de la Nation zurückgekehrt. Der Präsident der Demokratischen Republik Kongo hatte ihn, den ersten Virologen des Landes, um Rat gefragt. Das verabredete Interview beginnt ein paar Stunden später.

Nicht immer hat seine Meinung so viel gegolten.