Nach Juwelenraub

Nach dem millionenschweren Juwelenraub im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK) sind nun auch Museumsbetreiber in Oberösterreich wachsam. Zwei Männer spazierten vergangenen Donnerstag mit einem Hammer in das Wiener Museum, zerschlugen eine Vitrine und stahlen ein Diamantcollier. Doch auch in Oberösterreich gibt es einige Kunstschätze.

02.09.2026 19.24

Online seit heute, 19.24 Uhr

Werke von Egon Schiele und Gustav Klimt im Lentos Kunstmuseum, Gegenstände aus der Archäologie und der Frühgeschichte im Linzer Schlossmuseum – Kunst, die von enormen Wert sind. Durch die Neuaufstellung im Schlossmuseum wurden auch diese jetzt speziell gesichert, sagt Alfred Weidinger, wissenschaftlicher Geschäftsführer der Landes-Kultur GmbH. „Es gibt in der Tat einzelne Objekte, die einen besonderen Wert haben – aber bei weitem nicht so einen Wert, wie der in Wien.“

Schallmelder für Kunstschätze

Die Kunstschätze werden in Vitrinen aufbewahrt und mit einem speziellen Körperschallmelder ausgestattet. Schlägt dieser Schallmelder an, ertönt in jedem einzelnen Raum ein Alarm. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind natürlich darauf trainiert, dann sofort zu reagieren“, so Weidinger.

Schutz für Leihgaben meist sehr kostspielig

Bei millionenschweren Leihgaben – so wie es beim Diamantenraub in Wien der Fall war – ist man in Oberösterreich generell vorsichtig. Denn der Sicherheitsapparat, der dafür nötig ist, sei laut Weidinger sehr hoch und auch sehr kostspielig.

Die Täter in Wien sind nach wie vor auf der Flucht. Zuletzt ist heftige Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen im Wiener Museum laut geworden.