Als makelloser Bundesliga-Zweiter war der SK Rapid im Nachtragsspiel der vierten Runde bei dessen Verfolger FC Red Bull Salzburg an den Start gegangen und kassierte dann im Bullenstall eine empfindliche 1:5-Niederlage, die mit dem Abrutschen auf Rang drei einherging. Für Grün-Weiß war es die erste Pleite in dieser Saison nach regulärer Spielzeit. Nachfolgend die Wortspenden der Wiener!

Sah bedient zu: Rapid-Trainer Thorup.
„…einfach nicht genug“
Johannes Hoff Thorup, Trainer SK Rapid:
…über seine Gedanken nach dem frühen 0:3-Rückstand: „Da war es natürlich schon ein anderes Fußballspiel. Wir mussten dann ein bisschen aufpassen. Ich hatte die Hoffnung, dass wir dann das erste Tor nach der Pause schießen, aber es ist genau andersrum gekommen. Dann war es natürlich schwierig. Aber in der ersten Hälfte war es einfach nicht genug, wie wir mit den Spielzügen der Salzburger umgegangen sind.“
…über das Spiel: „Ich denke, unser Start in das Spiel war auch gar nicht so schlecht, aber sie haben uns heute wirklich eiskalt bestraft für die Fehler. Da waren auch Szenen dabei, die gar keine großen Chancen waren. Aber das war insgesamt einfach zu wenig von uns. Wir müssen da viel achtsamer sein, auch in der Rückwärtsbewegung. Die Defensivarbeit war nicht gut genug.“
…über die Stimmung nach der Niederlage: „Es ist natürlich eine harte Niederlage. In Salzburg kann man immer verlieren gegen so ein starkes Team. Man muss wirklich auch Respekt haben vor der Leistung von Salzburg heute. Es wird eine beschissene Heimreise, aber wenn wir uns wiedersehen, werden die Köpfe nach oben gerichtet, ein Cup-Match steht vor der Türe, das ist unsere Mentalität.“
„…viel zu viel Platz gegeben“
Nenad Cvetkovic, Abwehrspieler SK Rapid:
…über die Stimmung nach dem Spiel: „Wir haben viel mehr erwartet von diesem Spiel. So kannst du ein Spiel nicht starten, wir haben ihnen viel zu viel Platz gegeben. Ich denke, wir hatten auch einige Möglichkeiten, ihnen mehr wehzutun, aber sie haben gefühlt bei jedem Angriff getroffen.“

Horn (l.) und die Hütteldorfer hatten hinten gegen Torjäger Tabakovic alle Hände voll zu tun.
„…viel besser lösen können“
Matthias Seidl, Kapitän SK Rapid:
…über das Spiel: „Wir haben es einfach nicht gut verteidigt, so ehrlich muss man sein. Unser Pressing hat größtenteils nicht gut funktioniert, wir waren immer einen Schritt zu spät, zu wenig Intensität und wenn sich das über die Dauer vom ganzen Spiel zieht, dann kommt man auch nicht mehr hinterher, dann ist man immer zu spät.
Salzburg hat es sehr gut gemacht. Sie haben sich super positioniert, waren sehr ruhig am Ball, haben in der Mitte wenig, bis gar keine Bälle verloren. Dann sind wir in der Mitte offen und verteidigen es auch hinten nicht gut. Die Tore hätten wir viel besser lösen können. Und dann ist man 3:0 hinten nach ganz kurzer Zeit in Salzburg.“
…über sein Tor: „Ich habe mir vorgenommen, dass ich öfter aufs Tor schieße, weil ich einen guten Schuss habe und den zu selten auch nutze. In dem Fall hat es super gepasst.“
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Statement-Quelle: Sky Sport Austria und Julian Biereder/Ligaportal
Fotocredit: LBP Media / Lukas Biereder