Wirtschaft
Die Baugruppe Bodner hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2025 einen historischen Erfolg erzielt. Zum ersten Mal erreichte der Konzern mit Sitz in Kufstein einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro. Auch die Ergebnisentwicklung falle positiv aus, teilte das Unternehmen mit.
03.09.2026 05.51
Online seit heute, 5.51 Uhr
Der operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) konnte im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 Prozent gesteigert werden. Besonders erfreulich für das Unternehmen ist der konsolidierte Gruppenumsatz Umsatz von 1,05 Milliarden Euro. Die eigentümergeführte Baugruppe habe damit ihre Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 10,6 Prozent gesteigert.
Zum ersten Mal in der mehr als 110-jährigen Unternehmensgeschichte sei es gelungen, die Umsatzmilliarde zu knacken. „Der Sprung über die Milliardenmarke ist für uns ein historischer Meilenstein“, wurde Thomas Bodner, geschäftsführender Gesellschafter der Bodner Gruppe in einer Aussendung zitiert.
Erfolg als Bau-Komplettanbieter
Die breite Marktaufstellung, die starke regionale Verankerung bei gleichzeitig überregionaler Präsenz sowie der konsequente Fokus auf Digitalisierung und Personalentwicklung würden die Unternehmensgruppe auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten erfolgreich und widerstandsfähig machen.
Die Verantwortlichen führen den Erfolg auf eine umfassende Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zurück. Das Unternehmen setze sämtliche Leistungen als Bau-Komplettanbieter praktisch „aus einer Hand“ um. Insgesamt gebe es in dem Baukonzern mit vollen Auftragsbüchern, speziell im Bereich Infrastruktur- und Kraftwerksbau, auch für 2026 eine solide Auslastung.
Wirtschaft will mehr Ausnahmen
Großprojekte im In- und Ausland
Insbesondere Großprojekte im Energie- und Infrastrukturbereich würden als Wachstumstreiber fungieren. Ein Beispiel dafür ist das Pumpspeicherkraftwerk im Kühtai – mehr dazu in Kraftwerk Kühtai 2 wird mit Wasser gefüllt.
Die Bodner Gruppe ist auch außerhalb Tirols tätig. Im Bereich Projektentwicklung wurde zuletzt etwa ein Projekt in Linz mit einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro umgesetzt. Dabei handelt es sich um ein Areal, das Wohnen, Arbeiten, Hotel, Handel und Gastronomie verbindet. Auch Deutschland und die Schweiz zählen zu den Märkten des Baukonzerns mit mehr als 40 Tochtergesellschaften. Insgesamt sind dort rund 3.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.