Freital – Klassentreffen der Top-Athleten: Gleich sieben sächsische Olympioniken ließen sich am Mittwoch die Eröffnung der Ausstellung „Kürbis-Olympiade“ im Freitaler Freizeitpark „Oskarshausen“ nicht entgehen.

Biathleth Michael „Ebs“ Rösch (43) hat seine Olympiamedaille in die Kürbisausstellung mitgebracht. © Holm Helis
Der vierfache Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich (36), Kanute Tom Liebscher-Lucz (33, 3 × Gold), Schwimmer Jens Kruppa (50, 2 × Silber), Biathlet Michael Rösch (43, 1 × Gold), die Ruderer Tim Grohmann (37, 1 × Gold) und Kerstin Müller (57, 1 × Gold) sowie Skispringer Jens Weißflog (62, 3 × Gold) bestaunten vor Ort die Skulpturen und Bilder ihrer olympischen Disziplinen – erbaut aus insgesamt über 50.000 Kürbissen, mit sehr viel Liebe zum Detail.
So wurde der Skispringer mit Weißflogs kleinem Oberlippenbart bedacht, Friedrichs Bob aus gelben Kürbissen gebaut. Weißflog erkannte sofort: „Das ist ja noch ein Sprung im Parallelstil.“
Liebscher ließ erst seine Kinder im Kanu Platz nehmen, danach probierte er selbst das Kürbis-Kanu aus. „Sitzt sich sehr gut“, lobte der Wassersportler.

Olympiasieger Jens Kruppa (50) krault mit dem Kürbis-Schwimmer um die Wette. © Holm Helis
„Die Armbeuge geht schön weit nach oben“, beurteilte Kruppa fachmännisch die Schwimmer-Skulptur.
Insgesamt elf Olympia-Medaillen packten die Sportler vor Ort aus. Weißflog beließ sein Edelmetall in seinem Oberwiesenthaler Hotel, brachte dafür aber Übernachtungsgutscheine für die Gewinner der Besucher-Olympiade mit.
Die olympische Kürbis-Ausstellung ist bis 15. November geöffnet. Infos: kuerbishausen.de