Papst Leo XIV. hat dem kolumbianischen Staatspräsidenten Abelardo de la Espriella am Nachmittag des 2. September in einem Telefonat seine Solidarität mit den Betroffenen des Erdbebens vom 10. August ausgedrückt.
Nach dem verheerenden Erdbeben im Westen Kolumbiens steht die katholische Kirche im Land vor einer riesigen Herausforderung. Nach Angaben des Erzbischofs von Bogotá, Kardinal Luis …
Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls in einer Mitteilung bekanntgab, bekräftigte das Oberhaupt der katholischen Kirche seine „Nähe zu allen Personen, die unter den schwierigen Folgen des jüngsten Erdbebens in Kolumbien leiden“. Der Papst gedachte dabei der Familien der Verstorbenen, der Verletzten sowie der Einsatzkräfte und humanitären Helfer vor Ort. Darüber hinaus erörterten die Gesprächspartner die Situation im Land und in den von den Erschütterungen betroffenen Gebieten.
Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte Kolumbien am 10. August getroffen. Nach amtlichen Angaben kamen 329 Menschen ums Leben, etwa 4.600 Personen erlitten Verletzungen und 247 Menschen gelten weiterhin als vermisst. Insgesamt beläuft sich die Zahl der von den Auswirkungen des Bebens betroffenen Einwohner auf mehr als 314.000. Die am stärksten betroffenen Regionen liegen im Westen des Landes, insbesondere in den Räumen Cali und Pereira.
(vatican news – mg)