Neil Peart gilt als einer der größten und einflussreichsten Schlagzeuger der Musikgeschichte. Doch nicht nur die Trommeln beherrschte er wie kaum ein anderer – seine große Leidenschaft war das Schreiben. Peart war über vier Jahrzehnte lang hauptverantwortlich für die Song-Texte von Rush. 2015 kehrte er dem Musikgeschäft den Rücken, um sich seiner Familie und anderen Dingen zu widmen. Fünf Jahre später verstarb Neil Peart, nachdem er drei Jahre lang gegen einen aggressiven Hirntumor gekämpft hatte.
Zu Ehren eines großen Drummers
Anfang August wurde die Dokumentation ‘Neil Peart: No One’s Disciple’ angekündigt. Der Film porträtiert den schwierigen Start des verstorbenen Kanadiers als junger Künstler sowie seinen kometenhaften Aufstieg. Enthalten sind außerdem Interviews mit den Rush-Mitbegründern Geddy Lee und Alex Lifeson sowie Beiträge anderer renommierter Schlagzeuger. Mit Chad Smith (Red Hot Chili Peppers), Stewart Copeland (The Police) und Danny Carey (Tool) ehren Lee und Lifeson das Vermächtnis ihres langjährigen Freundes und Kollegen in Form von ausgewählten Klassikern der Band.
Die Dokumentation feiert ihre Premiere auf dem Toronto International Film Festival am 16. September. Am 23. September erfolgt obendrein eine Ausstrahlung auf dem kanadischen Sender CBC. Der 96-minütige Film entstand unter der Regie von Scot McFadyen und Sam Dunn (‘Metal: A Headbanger’s Journey’, ‘Iron Maiden: Flight 666’, ‘The Ballad Of Judas Priest’).
Dunn war bereits für die frühere Rush-Dokumentation ‘Beyond The Lighted Stage’ verantwortlich. Ob und wann das internationale Publikum die filmische Hommage zu sehen bekommt, ist bislang nicht bekannt. Immerhin bietet der Trailer einen kleinen Einblick.
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„Eine echte Inspiration“
Auf die Frage, warum er sich dazu entschlossen habe, erneut eine Geschichte über Rush zu bringen, antwortete der Regisseur gegenüber CTV News: „Neil Peart war einer der größten Rock-Schlagzeuger aller Zeiten. Er war ein herausragender Texter und auch als Autor tätig. Wir hoffen, dass diese Dokumentation zudem zeigt, dass er ein sehr loyaler und liebevoller Freund sowie eine Inspiration für viele Menschen war. Wir hatten einfach das Gefühl, dass es – auch wenn wir die Rush-Dokumentation schon vor all diesen Jahren gemacht haben – noch einen Film über Neil zu drehen galt.“
Empfehlungen der Redaktion
Neben seinem künstlerischen Schaffen beleuchtet der Dokumentarfilm auch die Privatperson Neil Ellwood Peart. „Er war ein ziemlich verschlossener Mensch. Deshalb haben wir für den Film eine Reihe seiner Freunde zusammengebracht, die uns erzählen, wie er als Mensch war.“ Demnach sei er „eine echte Inspiration“ für viele Menschen gewesen.
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