Nach dem Ende der österreichischen Transferperiode mit 17 Uhr am heutigen Donnerstag hat SK Rapid-Geschäftsführer Sport Markus Katzer eine Bilanz des Transfersommers gezogen. Einen direkten Ersatz für Romeo Amane, siehe Beitrag, holten die Hütteldorfer nicht. Gleichzeitig wurde Andrija Radulović noch auf der Zielgeraden zum Bundesliga-Konkurrenten TSV Hartberg verliehen, wir berichteten.

Katzer setzt auf den bestehenden Kader
Dass der SK Rapid nach dem Abgang von Romeo Amane auf eine weitere Neuverpflichtung verzichtete, begründet Markus Katzer gegenüber Sky mit der aktuellen sportlichen Situation und den Überlegungen zur Kaderplanung. Nach dem Aus in der Qualifikation zur Conference League stehen im Herbst weniger Pflichtspiele auf dem Programm. Deshalb soll das vorhandene Personal die anstehenden Aufgaben bewältigen.
Der Rapid-Geschäftsführer Sport betonte, dass der Verein den Transfermarkt zwar aufmerksam beobachtet habe, eine Verpflichtung eines weiteren Spielers aber zu keinem Zeitpunkt als zwingend vorgesehen gewesen sei.
Zusätzliche Optionen erwartet Rapid zudem durch die Rückkehr junger sowie zuvor verletzter Spieler. In diesem Zusammenhang verwies Katzer auf Claudy Mbuyi, Jakob Schöller und Daniel Nunoo.
Weitere Abgänge weiterhin möglich
Neben dem bereits fixierten Wechsel von Amane zu Anderlecht und der Leihe von Radulović wurden zuletzt auch Tobias Gulliksen und Moritz Oswald verliehen. Damit könnte sich der Kader jedoch noch weiter verändern.
Katzer schließt weitere Abgänge nicht aus. Vor allem Spieler, die aktuell nicht zum Stamm zählen, könnten demnach noch auf Leihbasis in Ligen wechseln, deren Transferfenster zu einem späteren Zeitpunkt schließt.
Gleichzeitig bleibt der Transfermarkt auch für Rapid grundsätzlich interessant: Katzer verwies darauf, dass derzeit ungewöhnlich viele qualitativ gute Spieler ohne Vertrag seien und deshalb theoretisch noch verpflichtet werden könnten.
SK Rapid will in Klagenfurt Wiedergutmachung
Sportlich verlief der jüngste Auftritt der Hütteldorfer alles andere als zufriedenstellend. Nach der 1:5-Niederlage in Salzburg am Mittwoch zeigte sich Katzer entsprechend enttäuscht. Seiner Einschätzung nach habe Rapid einer guten Mannschaft den Weg zu Chancen und Toren zu leicht gemacht.
Nun bietet sich im ÖFB-Cup die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. In der zweiten Runde treffen die Grün-Weißen am Samstag um 20:30 Uhr (Ligaportal-LIVETICKER) auswärts auf Regionalligist SK Austria Klagenfurt im Wörthersee Stadion. Jener Stätte, wo auch nächstes Jahr am 1. Mai 2027 wieder das Finale stattfindet, bei dem der österreichische Rekordmeister natürlich allzugern dabei sein möchte.
Siehe auch:
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Fotocredit: Gepa-Wien-Energie