Der Geekom A5 Pro ist ein kompakter Mini-PC, der mit einem AMD Ryzen 5 7530U einen effizienten Zen-3-Prozessor in ein edles Vollaluminium-Gehäuse packt und diesen mit 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher sowie einer 1 TB großen NVMe-SSD kombiniert. Damit zielt der Kompaktrechner klar auf Nutzer ab, die einen leisen und stromsparenden Desktop-Ersatz suchen, der sich trotzdem für anspruchsvolle Office- und Multimedia-Anwendungen eignet. Wir haben den regulär rund 620 Euro teuren Mini-PC durch unseren altbekannten Benchmark-Parcours geschickt.
Der Geekom A5 Pro 2026 ist keine völlige Neuentwicklung: Das Chassis basiert auf der bewährten A-Linie, die Geekom seit einigen Jahren für den Heimanwender- und Office-Markt anbietet, und hat sich somit im Hinblick auf Verarbeitung, Kühlleistung und Ausstattung bereits bewährt. Vor allem das zeitlose Unibody-Design weiß auf dem Schreibtisch zu gefallen und grenzt sich gegenüber dem normalen Geekom A5 mit seinem Eck-Gehäuse klar ab.
Bei der neuesten Modellvariante für das Jahr 2026 setzen die Taiwanesen auf einen AMD Ryzen 5 7530U und damit auf AMDs Barcelo-Generation auf Zen-3-Basis, das als sparsames U-Modell vorwiegend auf eine gute Effizienz getrimmt wurde. In Kombination mit 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher und zwei möglichen M.2-Laufwerken ergibt sich ein kompaktes Komplettpaket, das regulär für knapp unter 620 Euro im Onlineshop des Herstellers erhältlich ist – je nach Aktion aber auch durch Coupon-Codes oftmals noch einmal günstiger zu haben ist.
Auf den ersten Blick gibt sich der Geekom A5 Pro 2026 optisch zurückhaltend und edel zugleich. So misst das Gehäuse 112,4 x 112,4 x 37 mm und präsentiert sich vollständig in mattem, eloxiertem Aluminium ohne auffällige Farbakzente – lediglich das eingelassene Geekom-Logo auf dem Deckel sowie eine dezente Power-LED im Startknopf setzen diskrete Akzente. Damit dürfte der Mini-PC weder im Office-Umfeld noch im Wohnzimmer störend auffallen.
Im Inneren arbeitet besagter AMD Ryzen 5 7530U, der über sechs Kerne und zwölf Threads verfügt und je nach Last mit bis zu 4,5 GHz taktet. Mit einer TDP von lediglich 15 W positioniert sich der Chip klar auf der Effizienzseite und unterscheidet sich damit deutlich von leistungshungrigeren H- oder HX-Serien-CPUs – hier steht ein leiser und energiesparender Dauerbetrieb im Vordergrund. Als Grafikeinheit kommt die integrierte AMD Radeon Graphics zum Einsatz, die für Office, Medienwiedergabe sowie die 4K-Videoausgabe an bis zu vier Monitoren ausgelegt ist. Ergänzt wird die Plattform durch eine 1-TB-NVMe-SSD im M.2-2280-Format, die über ein PCIe-3.0-x4-Interface angebunden ist.
Trotz der sehr kompakten Maße spart der Geekom A5 Pro 2026 nicht an Schnittstellen: Er bietet insgesamt sechs USB-Anschlüsse, darunter zwei USB-3.2-Gen2-Typ-A-Ports an der Front sowie einen weiteren USB-3.2-Gen2-Typ-A-Port und einen USB-2.0-Typ-A-Port an der Rückseite. Hinzu kommen zwei USB-3.2-Gen2-Typ-C-Ports an der Rückseite, die jeweils DisplayPort-Alt-Mode sowie Power Delivery unterstützen. Für die Bildausgabe stehen zwei HDMI-2.0-Anschlüsse sowie die beiden USB-C-Ports zur Verfügung, sodass bis zu vier 4K-Monitore gleichzeitig betrieben werden können. Netzwerkseitig ist ein 2,5-GbE-Port vorhanden, während drahtlos per WiFi 6 und Bluetooth 5.2 kommuniziert wird. Ein SD-Kartenleser und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss runden die Ausstattung ab.
Geekom A5 Pro 2026 Hardware Prozessor: AMD Ryzen 5 7530U Mainboard:Promontory Arbeitsspeicher: 2x 8 GB DDR4-3200 Grafikkarte: AMD Radeon Graphics Massenspeicher: 1 x 1 TB NVMe Soundkarte: Onboard Netzteil: 65 W extern Kühlung und Gehäuse Gehäuse: Geekom A5 CPU-Kühler:aktiv Sonstiges Sonstiges: VESA-Halterung Software Software: Windows 11 Pro Preis Gesamtpreis: 619 Euro
Zu Redaktionsschluss war die getestete Konfiguration mit AMD Ryzen 5 7530U, 16 GB DDR4 und 1 TB NVMe-SSD im Handel für 619 Euro erhältlich
Wir haben den Geekom A5 Pro 2026 leihweise für einen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Wie sich der Geekom A5 Pro 2026 im Praxisalltag schlägt und wie gut das IceBlast-3.0-Kühlsystem mit der sparsamen 15-W-CPU umgehen kann, klären wir auf den nachfolgenden Seiten im gewohnten Hardwareluxx-Benchmark-Parcours.