Der neue Jason-Statham-Actionfilm „Mutiny“ ist noch vor dem Kinostart auf Prime Video vorzeitig veröffentlicht worden.
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass Jason Statham zeitnah den gleichen Weg wie seine filmischen Vorgänger Jean-Claude Van Damme, Steven Seagal, John Travolta und sogar Bruce Willis gehen wird.
Irgendwann kommt die Zeit, in der seine neuen Actionfilme nicht mehr länger in den Kinos starten, sondern direkt im Streaming-Programm und auf Disc veröffentlicht werden. Apropos Disc: Seinen Actionthriller „Shelter“ könnt ihr ab sofort über Amazon zum Top-Preis auf Blu-ray kaufen. „Mutiny“ könnt ihr ebenfalls bereits im limitierten Steelbook (4K-UHD plus Blu-ray) vorbestellen.
Noch ist es aber nicht so weit mit dem B-Movie-Dasein: Mit „Mutiny“ läuft aktuell der nächste brachiale FSK-18-Actionknaller mit dem britischen Schauspieler in den hiesigen Kinos. In den USA kamen Fans bereits am 21. August 2026 in den Genuss.
Einige besonders aufmerksame Prime-Video-Abonnent*innen hatten sogar schon vor dem US-Kinostart das Vergnügen, denn in den Vereinigten Staaten wurde „Mutiny“ versehentlich im Streaming-Programm von Prime Video freigeschaltet. Dazu gab es eine wie üblich informative Produktseite mit allen nötigen Details zum Film (via The Verge).
Das kann im Grunde nur eines bedeuten: Amazon hatte eine digitale Kopie bereits im System eingepflegt und für das Streaming vorbereitet. Das Unternehmen hat in den USA einen entsprechenden Exklusiv-Deal mit dem Produktionsstudio Lionsgate. Doch statt den Prime-Video-Start im Voraus zu planen, wurde der Film direkt freigegeben.
Offiziell freigegeben ist zumindest der Trailer, den ihr hier ansehen könnt:
„Mutiny“: Streaming-Fehler hat jetzt ganz reale Konsequenzen
Insgesamt soll „Mutiny“ gerade einmal zwei Stunden lang im Stream verfügbar gewesen sein, ehe er wieder entfernt wurde. Doch findige Prime-Video-Nutzer*innen haben die Gunst der Stunde bereits genutzt und eine illegale Raubkopie angefertigt, die sich rasant im Internet verbreitet.
Das Fatale: Es existiert jetzt eine nicht etwa wie üblich miserable Fassung im Internet, die im Kino abgefilmt wurde, sondern eine im Bild und Ton astreine englische Sprachfassung in bester Streaming-Qualität. Das ist eine katastrophale Ausgangslage für die Kinoauswertung.
Die 40 Millionen US-Dollar teure Produktion spielte jetzt am US-Startwochenende knapp 7,5 Millionen US-Dollar ein (via Variety). Das ist leicht besser als das Ergebnis von „Shelter“, dennoch bleibt der schale Geschmack. Mit Sicherheit wurde das volle Potenzial durch den Amazon-Fauxpas leicht geschmälert.
Die Hoffnung bleibt dennoch, dass waschechte Fans von Jason Statham ein Kinoticket lösen werden, um ihr Action-Idol auch weiterhin auf der ganz großen Leinwand sehen zu können.